Medien, Sport und Politik

Von Aston Villa und Werder Bremen bis Kurt Beck, von FAZ und SZ bis zu den Mavericks

Archiv für 'TV' Kategorie


TV-Tipp: Joschka - eine Karriere

Verfasst von Felix am Dienstag,25 März, 2008

Joschka Fischer - Schulabbrecher, Straßenkämpfer, Grünen-Chef, Außenminister und dann Gast-Professor in Princeton: Szenen aus der wechselvolle Karriere eines “68ers”. Unter diesem Motto läuft heute Abend um 20h15 der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation über Joschka Fischer anlässlich seines 60. Gebutstages am 12. April.

Es sind Szenen einer wechselvollen Karriere, aber es ist auch ein Stück Zeitgeschichte. Er war meiner Meinung nach einer der fähigsten Politiker der letzten 15 Jahre. Sicherlich kein einfacher Mensch, aber ein sehr guter Außenminister, der auch zu unbequemen Entscheidungen gestanden hat.

Joschka - eine Karriere heute um 20h15 im Zweiten. Das ZDF hat zudem ein Special über Joschka Fischer online gestellt.

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Zitat des Tages: Montag, 03. März 2008 - Hauptsache ein Demokrat, aber welcher wird es?

Verfasst von Felix am Montag,3 März, 2008

“Ich war eine dieser Menschen, die ins Bett gingen und dachten, Al Gore habe gewonnen. Und bin morgen aufgewacht mit der fiesesten Überraschung meines Lebens. Und ich werde mich an diesen Moment viel mehr erinnern, als wie ich mich am 11. September gefühlt habe. Ich meine, das war der Schock meines Lebens.”
Elisabeth, eine Obama - Anhängerin aus Ohio

(via dem schönen Stimmungsbericht von Simone Mir Haschemi bei tagesschau.de)

Hauptsache ein Demokrat, aber wer gewinnt den Nominierungsmarathon? Morgen geht es wohl in die entscheidenen Vorwahlen in Texas und Ohio. Hillary Clinton steht mit dem Rücken zur Wand. Es ist ihre wirklich allerletzte Chance. Letzte Umfragen sehen Obama in Texas leicht vorn, Clinton führt in Ohio. Obama pumpt derweil fließig sein eingenommenes Geld in Wahlkampfspots. Der Senator aus Illinois will morgen für eine Entscheidung sorgen. Neben den Vorwahlen in Texas und Ohio gibt es die nicht ganz so wichtigen Entscheidungen in Vermont und Rhode Island.

Großes Lob mal wieder an Phoenix. Der Sender berichtet ab 00h45 (also bereits Mittwoch deutscher Zeit) wieder aktuell über die Vorwahlen. CNN berichtet ab Mitternacht aus dem Situation Room, ab 02h00 deutscher Zeit gibt es dann bis 05h30 Uhr alle Infos aus dem CNN Election Center. Auch wenn wir wohl mit Superlativen (best political team, best political ticker, best political correspondent, best political television etc. etc.) überhäuft werden, ist CNN wohl die beste Möglichkeit zu schauen. Ansonsten berichten Sky News und auch BBC World sehr ausführlich.

Ich werde irgendwann so zwischen 23h30 und Mitternacht ins Live-Bloggen einsteigen, je nachdem wie ergiebig und schnell die Champions League absolviert wird.

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Stellungnahme eines PREMIERE - Abonnenten

Verfasst von Felix am Dienstag,26 Februar, 2008

[Vor gut zwei Wochen habe ich mein PREMIERE-Abo gekündigt. Ende letzter Woche bekam ich meine Kündigungsbestätigung verbunden mit der Bitte, dass ich kurz schildere, warum ich gekündigt habe. Allerdings sollte ich das telefonisch via Kundendienst erledigen. Da dort aber meine Kritik sicherlich nicht so wirkungsvoll ist, habe ich einen Brief an die Unternehmensleitung und die Sportredaktion geschickt.]

Sehr geehrte Premiere-Sportredaktion, geschätzte Damen und Herren,

ich habe vor gut zwei Wochen mein PREMIERE-Abo gekündigt. Ich kenne das PREMIERE-Programm nun schon fast sieben Jahre lang, haben seit ein paar Jahren auch ein eigenes Abo. Obwohl ich viele schöne Stunden mit dem Programm von PREMIERE schon verbracht habe, haben letzlich fünf Gründe den Ausschlag gegeben, dass ich mein Abo, das im September ausläuft, gekündigt habe.

1. Kürzung des internationalen Fußballangebots Vor der Saison wurde viel versprochen, wenig wurde gehalten. Massive Kürzungen im Bereich des internationalen Fußballs, jetzt auch vermehrt bei Übertragungen aus der Premier League.

2. Keine NASCAR-Rennen mehr live im Programm Ein wichtiger Grund für das Sport-Paket war neben der Formel 1 und der NBA die Live-Übertragungen des Nascar Nextel Cup (jetzt Nascar Sprint Cup), die ich sehr geschätzt und gerne geschaut habe. Am Ende der vergangenen Saison wurde massiv damit geworben, dass man auch 2008 die Rennen live im Programm hat. Dies ist nicht mehr der Fall. Die Rechte für die NBA laufen auch aus, beim derzeitigen Sparkurs würde ich nichts darauf setzen, dass man die sich wieder holt. Also macht das Sport-Abo für mich keinen Sinn mehr. Schade eigentlich, denn vor ein paar Jahren mit dem US-Sport war das noch ein ganz tolles Programmpaket.

3. Umgang mit den Abonnenten Durch die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate bekam ich immer mehr den Eindruck, dass man als Abonnent zu zahlen hat, alles andere ist PREMIERE völlig egal. Man verspricht Programminhalte und kürzt sie dann einfach aus dem Programm. Und hofft klammheimlich, dass keiner der Abonnenten es mitkriegt. Hauptsache es wird weiter gezahlt.

4. Umgang mit Programminhalten Ich bin ein großer Fußball-Fan, allen voran von der Premier-League. Seit geraumer Zeit werden einfach so schon lang angekündigte Übertragungen gestrichen, Spiele, die schon lange im TV-Guide verzeichnet waren. Es werden nicht nur Versprechungen von vor der Saison gebrochen, sondern schon angekündigte Live-Übertragungen, auf die ich mich gefreut habe, einfach so gestrichen. Und ganz nach dem Motto, dass der Abonnent bloß nichts mitkriegt.

5. Berichterstattung Vor einigen Jahren habe ich mich auf jede PREMIERE-Übertragung gefreut, weil guter, ruhiger und sachlicher Journalismus geliefert wird - kompetent, informativ und einfach. Heute bestehen Vorberichte und Nachberichte immer mehr aus irgendwelchen Phrasen von Experten, irgendwelchen Einspielfilmen und das war es. Sie haben ein so schönes Studio, wo man Statistiken, Spielzüge und Tore analysieren kann. Das war vor einigen Jahren viel besser, der Fußball, das Spiel stand im Vordergrund. Es war das Nachhaken nach Fehlern, nach neuen Entwicklungen. Sowas kommt im heutigen Programm immer weniger vor. Und es wäre schön, wenn die Berichterstattung weniger Bayern-lastig wäre. Ich habe nichts gegen den Verein, aber in der Champions League spielen sie einfach nicht.

Zum Schluss noch ein paar allgemeine Worte. Ich bin Ihnen als Abonnent wohl schon häufiger aufgefallen, weil ich öfter nachhake, Fragen zum Programm habe und auch gerne meine Meinung kundtue, Lob wie Kritik. Deswegen habe ich mich auch hingesetzt und diesen Brief verfasst. Ich werde mich auch noch mal telefomisch beim Kundendienst melden und die Punkte erwähnen. Ich mache das gerne, weil ich mit Premiere die letzten Jahre immer sehr zufrieden war. Seit geraumer Zeit werden meine Nachfragen zum Programm aber immer ignoriert. Das finde ich schade. PREMIERE möchte viele zahlende Abonnenten, ich ein gutes Programm. Es wäre aber schön, wenn der Kommunikationsweg nicht nur in eine Richtung geht, sondern auch von PREMIERE zurück. Doch das ist immer seltener der Fall. Auch das hat mich letzlich neben der Programmkomponente zur Kündigung bewährt.

Ich hoffe, dass man wieder mehr ins Programm investiert und Abonnenten nicht nur als zahlendes Klatschvieh behandelt. Denn für mich zählt in erster Linie das Programm, aber ich möchte als Abonnent eben mehr sein als nur ein Geldschein. Und das war ich in letzter Zeit aufgrund der Kürzungen und der schlechten Informationspolitik sicherlich nicht mehr. Bis Sommer ist noch etwas Zeit, ich hoffe, dass wieder vermehrt auf Programminhalte gesetzt wird. Dann bin ich gerne wieder bereit und werde auch zu PREMIERE zurückkommen. Aber die letzten Monate waren programm- und servicetechnisch unter aller Kanone. Es kann nur besser werden, aber das liegt in den Händen von PREMIERE. Sollte sich in der Behandlung der Abonnenten und im Programmbereich nicht etwas positiv verändern, werde ich nicht länger bereit sein als Abonnent für “Deutschlands schönstes Fernsehen” zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen,

Felix Flemming

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TV-Tipp: Es könnten die Fetzen fliegen

Verfasst von Felix am Dienstag,26 Februar, 2008

Heute Nacht gibt es im Vorfeld der wohl entscheidenen Vorwahlen am 04. März, unter anderem in Ohio, Texas und Vermont, die letzte TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Barack Obama. Die Veranstaltung findet in Cleveland/Ohio statt. Phoenix überträgt die Debatte live im Zweikanalton und übernimmt das Signal des amerikanischen Nachrichtensenders MSNBC. Die Debatte beginnt gegen 3h00 deutscher Zeit. Phoenix startet bereits ab 00h45 mit einer Themennacht zu den US-Wahlen mit Dokumentationen, Hintergünden und zahlreichen Gästen.

Die letzten Tage im Vorwahlkampf der Demokraten waren hektisch, gegenseitige Angriffe nahmen zu. Man schien bei den vielen Attacken fast den Überblick zu verlieren. Clinton fährt jetzt vor allem wieder die Schiene mit der höheren Erfahrung in der Außen- und Sicherheitspolitik, hat Obama falsche Aussagen über ihre Programmatik in der Gesundheitspolitik vorgeworfen. Der Senator aus Illinois kontert mit dem für Ohio sehr wichtigen Thema der Freihandelszone NAFTA, die 50.000 Jobs in Ohio verschlungen hat und die Hillary Clinton befürwortet. Ich hatte mich ja bei der letzten Debatte schon darüber gewundert, wie ruhig und sachlich Hillary Clinton argumentierte. Gebracht hatte es ihr damals wenig, nun geht sie also voll auf Offensive. Das wird sicherlich eine spannende, hochbrisante Debatte. Interessant wird auch sein, wie Barack Obama die Vorwürfe kontern wird.

Die Debatte könnte eine ganz wichtige Etappe sein im Kampf um die Nominierung fürs Weiße Haus. In Texas liegt Barack Obama leicht vorn, in Ohio Hillary Clinton. Wie sagte Bill Schneider, Politikkorrespondent bei CNN am Wochenende so schön: “Clinton delivers, Obama inspires.” Irgendwo dazwischen liegt wohl der Weg zur Nominierung.

Die Debatte aus Cleveland heute Nacht ab 03h00 live bei Phoenix. Aufnehmen lohnt sich, denn die ganze Debatte wird auf Phoenix nicht wiederholt. Es gibt wohl lediglich Ausschnitte im Tagesprogramm.

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TV-Tipp: Fernsehdebatte der Demokraten in Texas

Verfasst von Felix am Donnerstag,21 Februar, 2008

Vielleicht ist es Hillary Clintons allerletzte Chance für eine Wende im Vorwahlkampf bei den Demokraten. In den TV-Debatten hat sie eigentlich immer gut ausgesehen. Vor den wohl entscheidenen Vorwahlen in Texas am 04. März findet heute Nacht die erste von zwei großen TV-Debatten statt. Die Themen werden neben den bekannten Politikfeldern vor allem sehr Texas-spezifisch sein, wie Sicherung der Grenzen, Einwanderung und die Rolle der Hispanics. Interessant wird zu sehen sein, wie Hillary Clinton das ganze angeht. Setzt sie weiter auf die Angriffskarte gegen Obama und alles oder versucht sie eher ruhig für ihre Programmatik zu überzeugen? Denn unter Druck steht nur sie. Wird also sicherlich eine interessante Veranstaltung.

Die TV-Debatte der Demokraten aus Austin/Texas heute Nacht ab 02h00 live auf CNN. Eine Wiederholung gibt es morgen Vormittag um 11h00.

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Das Momentum für Barack Obama und die Szene der Nacht

Verfasst von Felix am Mittwoch,20 Februar, 2008

Ich konnte die letzte Nacht überhaupt nicht gut schlafen und habe dann nebenbei CNN laufen gehabt mit dem Situation Room. Zwischendurch bin ich zwar mal wieder eingeschlafen, aber pünktlich zu den ersten Ergebnissen aus Wisconsin gegen 03h00 morgens wieder aufgewacht.

Die Szene der Nacht folgte dann kurz darauf. Man war bei CNN live bei der Rede von Hillary Clinton, die sich vornehmlich kaum zu den Ergebnissen geäußert hat, sondern ihre Anhänger für Texas und Ohio einschwörte. Die Rede lief schon einige Minuten, war aber noch längst nicht am Ende, als plötzlich bei CNN die Alarmglocken schrillten. Mitten in der Rede von Clinton brach man die Live-Übertragung ab, weil gleichzeitig Barack Obama in Houston vor die Mikrofone trat. Einfach so. Hillary Clinton zählt nicht mehr. Wenn es eines Beweises brauchte, dass das Momentum klar in Richtung Barack Obama ausgeschlagen hat, dann war es diese Szene, denn auch immer mehr die Berichterstattung der Medien konzentriert sich vornehmlich in positiver Weise auf den schwarzen Senator aus Illinois.

Und Obama ist weiter auf einem Höhenflug. Er gewann die beiden Vorwahlen in Wisconsin und auf Hawaii mehr als deutlich. Gerade in Wisconsin konnte man von so einem deutlichen Sieg nicht ausgehen, aber Obama hat es wieder geschafft Hillary Clinton ihre traditionellen Wählergruppen abzunehmen. Auf Hawaii kommt Obama auf einen Stimmenanteil von 74%, während Clinton angeschlagen bei 26% liegt. In Wisconsin steht es nach den Auszählungen 58 zu 41% pro Obama. Obama führt jetzt auch in den Delegiertenstimmen etwas deutlicher. CNN schätzt seinen Vorsprung auf knapp 60 Delegierte ein, 1.294 zu 1.234 für Obama.

Bei den Republikanern hat John McCain weiter alles im Griff. Ihm fehlen nur noch wenige Delegiertenstimmen, bereits in zwei Wochen kann er die notwendigen 1.191 erreichen. Hat Hillary Clinton noch eine Chance? Ja, aber nur wenn sie Texas und Ohio gewinnt. Dass das mehr als schwer werden wird, dürfte klar sein.

So, jetzt sind erstmal zwei Wochen Pause. Alles konzentriert sich dann auf Texas und Ohio. Hier kann sich entscheiden, wer der Kandidat der Demokraten wird. Sollte Clinton beide Staaten nicht deutlich für sich entscheiden, dürfte es das dann so langsam gewesen sein. Die Wahlnacht aus Texas und Ohio am 04. März werde ich live mitbloggen.

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Auch eingerissene Zäune haben der Basketball-Bundesliga nicht geholfen

Verfasst von Felix am Dienstag,19 Februar, 2008

Die Basketball-Bundesliga (BBL) steht vor tiefgreifenden Veränderungen und ist ganz still und ungemerkt in die Krise geschlittert. Doch kaum einer nimmt es wahr, nur wenige interessiert es. Und da wären wir dann auch schon bei einem großen Problemkomplex. Der BBL fehlt die Aufmerksamkeit, aber das ist nur ein Mosaiksteinchen in einem ganz großen Puzzle vieler kleiner Teile.

Dass dieses Thema jetzt überhaupt so tiefgreifend auf der Tagesordnung steht, sind einigen Entwicklungen der letzten Wochen geschuldet. Zahlreiche Vereinen sehen sich mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, und unter diesen Vereinen sind jetzt keine kleinen Fische dabei, sondern schon einige wichtige sportliche und finanzielle Stützen der BBL. Die Bayer Giants Leverkusen und Ratiopharm Ulm verlieren zum Ende der Saison ihren Hauptsponsor, eine Zukunft der Vereine ist mehr als ungewiss. Zumindest in Leverkusen dürfte klar sein, dass es in der Stadt keinen Profibasketball mehr geben wird. Ganz großes Sorgenkind sind im Moment die Köln 99ers, bei denen der Hauptsponsor sehr plötzlich abgesprungen ist. Es fehlen dem Meister von 2006 fast eine Million Euro. Immerhin wurde mit einem lokalen Unternehmen sehr schnell ein neuer Sponsor gefunden. Bereits gestern mussten die Verantwortlichen der 99ers der BBL-Geschäftsführung ein Konzept vorlegen, aus dem hervorgehen muss, dass der Spielbetrieb bis zum Ende der Saison gesichert sei. Doch die Entscheidung verzögerte sich, gestern gab es noch keine Einigung.

Aufgrund der dramatischen Entwicklungen der letzten Tage haben die Vereine und auch die Verantwortlichen im Führungsstab der BBL schnell eingesehen, dass etwas passieren muss. Zwei Themenfelder werden dabei verstärkt diskutiert: Eine Verkleinerung der Liga sowie mehr TV-Präsenz.

Doch zumindest bei der Verkleinerung der Liga wird ein Kompromiss kaum möglich sein. Alba Berlin ist der einzige Verein, der sich wirklich hervor tut und diese Maßnahme wünscht. Diese Pläne stoßen aber gerade bei den finanzschwachen Vereinen auf viel Kritik. Und auch der Geschäftsführer der BBL, Jan Pommer, sieht keinen Bedarf nach einer Verkleinerung der Liga. Was die Diskussion aber zumindest zeigt, ist, dass es irgendwie mehr finanzielle Spielräume für die Vereine geben muss, heißt aber eben auch mehr finanzielle Möglichkeiten, sprich mehr Einnahmen.

Und zumindest beim Thema der Vermarktung der TV-Rechte hat sich die BBL viele Wege durch unüberlegtes Verhalten verbaut. Der Liga fehlt jegliche TV-Präsenz für die große Masse. Am vergangenen Sonntag war der BBL Geschäftsführer Jan Pommer zu Gast in der Sendung Sportclub live im NDR Fernsehen. Anlässlich dieses Besuches gab es vorher einen kurzen Spielbericht der Partie Eisbären Bremerhaven gegen die Phantoms Braunschweig, das waren die ersten Minuten BBL, die ich seit Beginn der Saison im Oktober im Free-TV gesehen habe. Angesprochen auf die mangelnde TV-Präsenz sagte Pommer, dass man mit dem Weggang von Premiere Zäune eingerissen habe und mit sportdigital einen hervorragenden Partner gefunden habe. Dadurch könne man nun viel mehr Spiele produzieren und den Basketball-Fans anbieten. Nur, was bringen mehr produzierte Spiele, wenn sie kaum einer schaut bzw. schauen will? Mal ein kurzer Rückblick: Drei Jahre lang lief die BBL im Pay-TV bei Premiere, zu Beginn meist samstags direkt nach der Bundesliga und sonntags nach der Partie aus der DEL. Das war sehr erfolgreich, man hatte für den Anfang ausgezeichnete Quoten. Dank der Einführung des Sportportals und dem Zappen zwischen den Optionen gingen den BBL-Übertragungen zahlreiche Zuschauer verloren, Premiere sah aufgrund der geringeren Quote keinen Bedarf mehr für die BBL bzw. war erstaunt darüber, dass sich die BBL einfach einen neuen TV-Partner suchte. Ende der vergangenen Saison lief der Vertrag mit Premiere aus, man wolle sich nach der Saison konstruktiv zusammensetzen, hieß es. Doch schon Wochen vorher präsentierte die BBL den ultimativen Kick. BBL zukünftig nur noch im Internet bei sportdigital.tv. Damit war dann auch für Premiere eigentlich klar, dass es mit dem Exklusivitätswahn im Hinterkopf auf die BBL zu setzen sich nicht mehr lohnte. Man beendete die Zusammenarbeit. Die BBL ist also nicht völlig schuldlos, was der Rückzug aus dem Pay-TV angeht. Premiere hat dabei auch ein paar Steine in den Weg gelegt. Die BBL freute sich mit sportdigital.tv auf ein neues Medienzeitalter. Jan Pommer sagte bei Abschluss des Vertrages:

“Mit sportdigital.tv werden alle Vereine viel häufiger live zu sehen sein. Davon profitieren Fans und Vereine gleichermaßen. Das versetzt uns als Ligen erstmals in die Lage, nicht nur den Fans auf unseren eigenen Kanälen ihren Lieblingssport zu präsentieren, sondern die Sportart auch stärker als bisher im frei empfangbaren Fernsehen national und international zu positionieren.”

Der Versuch das Free-TV in das neue Zeitalter ist dann wohl gescheitert. Klar kann man jetzt Gründe anführen - auch im Vergleich zu Handball - dass man keine Weltmeisterschaft im eigenen Land hatte oder nie einen großen Titel gewann (wobei ich mich frage, warum Pommer nie den 3. Platz bei der WM 2003 und den 2. Platz 2005 bei der EM erwähnt), aber das sind alles nur Randfaktoren, die eigentlich nicht zur Rechtfertigung dienen sollten. Mit Dirk Nowitzki hat man einen der besten Basketballer der Welt aus Deutschland, Erfolge in der Nationalmannschaft waren da - so what? Die BBL hat den großen Fehler gemacht, auch in Zeiten der Berichterstattung bei Premiere - nur wenig aufs Free-TV zu setzen. Und jetzt hat man einen Vertrag mit einem Nischenprodukt abgeschlossen und hat den Schwarzen Peter im eigenen Haus, weil die DEL und auch die Handball-Bundesliga in dieser Zeit den Weg ins Free-TV gefunden haben. Die waren einfach einen Tick schneller. Sogar in den Sportnachrichten von N-TV gibt es bewegte Bilder aus der DEL, die von Premiere übernommen werden. Die Ergebnisse der BBL werden schlicht auf einer Ergebnistafel präsentiert. Ich habe noch kein Bild von sportdigital.tv im Free-TV gesehen. Und eine Live-Übertragung aus der BBL, wie zwischen Berlin und Bamberg am 08. Dezember 2007, war wohl auch mehr die Ausnahme der Regel. Und die Vereine haben unter der Internet-Übertragung auch zu leiden. Es werden darüber praktisch keine Sponsoren gewonnen werden können. “Da bringen uns drei Minuten im SWR mehr als ein Jahr bbl.tv,” sagt Andreas Oettel, Geschäftsführer für Finanzen bei Ratiopharm Ulm. Zusammengefasst: Die BBL hat sich auch selbst in diese missliche Lage gebracht und hat durchaus eine Teilschuld an der geringen Präsenz der BBL.

Und dann muss man sich immer die Frage stellen, was man aus Sicht der BBL eigentlich erreichen will. Will man die Basketball-Fraks bedienen und an der Stange halten oder auch mal ernsthaft versuchen neue Fans zu rekrutieren. Letzteres wäre eigentlich entscheidend für einen neuen Wachstumsimpuls der BBL. Das geht aber vor allem, wenn man die BBL den Massen zugänglich macht, eben via Free-TV. Wer will denn schon Stunden vor dem PC sitzen und ein Basketballspiel schauen? Und bis jetzt ist sportdigital auch nur via der Satellitenplattform entavio mit z.B. Extrakosten für Premiere-Abonnenten zugänglich. Zu einer Verbreitung im Kabelnetz hört man gar nichts mehr. Via Satellit strebt man seitens sportdigital.tv eine Kooperation mit Premiere Star an, Premiere hat für 2008 weitere Gespräche signalisiert. Was das in Zeiten von Kostensenkungsprogrammen heißt, kann man sich denken. Ganz interessant auch was man in dem Interview zur Abonnentenzahl vom Sportdigital-Geschäftsführer Gisbert Wundram hört:

“Wir kalkulieren kurz- bis mittelfristig mit einer 5-stelligen Abonnentenzahl im unteren Bereich und bewegen uns dann im Rahmen der von uns gesteckten Ziele.”

Interessant wäre dann mal zu erfragen, wieviele der Sportdigital-Abonnenten davon den Basketball-Teil abonniert haben und nicht den zugkräftigeren Handball-Bereich. Nun ja, rechnen wir einfach mal kurz. Gehen wir von 30.000 Abonnenten insgesamt aus, davon dann vielleicht 10.000, die das Basketball-Paket abonniert haben. Die Einschaltquoten bei Premiere lagen im Saisondurchschnitt mindestens doppelt so hoch, die Playoffs und Finals sahen fast 100.000 Menschen.

Lassen wir nochmal Jan Pommer sprechen, der sich in der Sendung am Sonntag dann zu diesem Fazit traute:

“Zuschauerinteressen und TV-Reichweite entwickeln sich signifikant positiv.”

Kann mir einer erklären, wie Pommer auf diese sehr gewagte These kommt? Über Sportdigital schauen weniger Leute BBL als über Premiere. Und was nützt es, wenn es billiger, moderner, einfacher, umfangreicher und vielleicht auch besser ist, wenn es kaum einer guckt. Die BBL holen jetzt die Fehler der Vergangenheit ein. Schade eigentlich. Denn mit dem Rückzug von Premiere hatte man eine große Chance, die man sträflichst versäumt hat zum Wohle der Vereine und Fans zu nutzen.

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Peter Limbourg will es um 20.00 Uhr allen zeigen

Verfasst von Felix am Dienstag,12 Februar, 2008

Im SPIEGEL dieser Ausgabe ist im Medienbereich ein kurzes Interview mit dem Fernsehjournalisten Peter Limbourg, der sich zu den Plänen von Sat.1 äußert ab dem 17. März die Hauptnachrichtensendung von Sat.1 um 20h00 parallel zur Tagesschau ausstrahlen zu wollen.

Auf die Frage warum Sat.1 sich für den neuen Sendeplatz entschieden hat, sagt Limbourg folgendes:

“Das ist kein Angriff. Wir werden eine Alternative zur Tagesschau bieten, und Platz ist dafür allemal. Ganz besonders bei den 14-49-jährigen. Da hat die Tagesschau unter der Woche im Schnitt 10% Marktanteil, und ich glaube nicht, dass diese Zielgruppe nicht mehr zu erreichen ist.

Ich überlege mir gerade, ob Limbourg davon ausgeht, dass man unbedingt um 20h00 Nachrichten schaut. Ein Großteil der 14-49-jährigen schaut, und das haben Zahlen belegt, die Nachrichten bei den Kollegen von RTL um 18h45. Und damit hat sich das wohl. Und wie gesagt der Rest, der an Nachrichten interessiert ist, die Tagesschau oder heute im ZDF. Was soll da noch für Sat.1 bleiben? Ich glaube nicht, dass Sat.1 Zuschauer von anderen Nachrichtensendungen gewinnen können, weil warum soll man beliebte Fernsehgewohnheiten ändern, nur weil da jemand auf den Markt prescht. Also bleibt meiner Meinung nach vor allem die Rekrutierung neuer Zuschauer. Und das wird in Zeiten des Internet und der ehe allgemeinen Bocklosigkeit auf Nachrichten wohl eher schwierig, zumal Sat.1 mit NULL Vertrauensvorschuss ins Rennen geht.

Auf die Frage, ob Limbourg Befürchtugen sehe, dass viele junge Zuschauer eben nicht kommen, sondern beim Boulevard landen, meint Limbourg.

“Genau diesen Fehler wollen wir vermeiden. [...] Man darf keine Zielgruppe von vorneherein ausschließen. Ich bin Politikjournalist und stehe für politische, relevante und vielfältige Nachrichten. Das ist mein Konzept.” 

War das nicht auch der Ansatz von Thomas Kausch? Mehr Politik, mehr Hintergründe, weniger Klatsch, weniger Boulevard? Damit ist er nicht gescheitert, aber der Sender wollte es nicht mehr. Jetzt auf einmal wieder der Sinneswandel in Berlin. Kontinuität sieht anders aus. Und gerade bei Nachrichten braucht man Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit. Doch das ist hier nicht erkennbar. Für was steht denn Sat.1 im Bereich der Nachrichten?

Zuletzt äußert sich Limbourg noch zu den Nachrichten bei den öffentlichen-rechtlichen im Vergleich zu den privaten Sendern. Konfrontiert mit der Frage, dass bei den privaten der Anteil von Nachrichten deutlich geringer ist, stellt Limbourg fest:

“Nachrichten müssen nicht öffentlich-rechtlich oder privat sein, sondern journalistisch. Wir machen bei Sat.1 einen Neuanfang.”

Auf die Frage, was Sat.1 machen würde, wenn die Quote nicht so toll ist, sagt Limbourg, dass Sat.1 einen langen Atem haben wird.

Das sieht man ja bestens in den letzten Zeiten, ständige Umstrukturierungen im Abendprogramm wegen niedriger Quoten, kaum klare Struktur. Kürzung von Nachrichten und Magazinsendungen, ständige neue Namen für alten, lediglich neu aufbereiteten Content.

Und mal ganz ehrlich. Wer wird jetzt um 20h00 die Sat.1 Nachrichten schauen, wenn er es bisher auch nicht um 18h30 gemacht hat? Vielleicht wechseln ja ein paar Zuschauer der RTL2-Nachrichten zu Sat.1. Mit Peter Limbourg hat man zwar Seriösität und Kompetenz gewonnen, doch das Problem ist wohl auch nicht die Person, sondern der Sender, der in den letzten Wochen und Monaten sein Image derart ramponiert hat. Tja, und wenn das Image einmal im Eimer ist, wird es eben schwierig. Und dann auch noch so realitätsfern sein und um 20h00 die Hauptnachrichtensendung zu senden, setzt dem ganzen die Krone auf. Kleiner Tipp: Wer nicht so lange warten will, einfach mal am frühen Abend bei N24 vorbeischauen, wo die Beiträge, die es dann wohl auch um 20h00 Uhr geben wird, schon sicherlich gegen 18h00 laufen werden.

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Zahlen, Daten und Fakten zum Super Tuesday

Verfasst von Felix am Montag,4 Februar, 2008

[Update, Di 08h20: Habe einen Hinweis auf Berichterstattung bei Phoenix ergänzt. Danke an Probek für den Hinweis. Zudem Hinweis auf ZDF-Blog]

So, es ist dann endlich soweit. In den nächsten Tagen könnte eine Vorentscheidung im Rennen um die Nominierung für die Präsidentschaftskandidatur fallen, wobei - wenn man sich zumindest bei den Demokraten die Umfragen anschaut - es durchaus auch noch länger eng zugehen könnte.

Zahlen und Daten

  • Die Demokraten halten in 22 Bundesstaaten ihre Vorwahlen ab, die Republikaner in 21. Die Auszählung in alle Staaten könnte allerdings etwas länger dauern, sodass eventuell erst am Mittwoch oder Donnerstag mit einem finalen Ergebnis zu rechnen ist.
  • Die letzten Wahllokale schließen am Mittwochmorgen um 06h00 deutscher Zeit - in Alaska, Kalifornien schließt eine Stunde eher, also 20h00 amerikanischer Westküstenzeit.
  • Heimspiele für Barack Obama in Illinois, für Hillary Clinton in New York, für Mitt Romney in Massachussetts, für John McCain in Arizona und Mike Huckabee in Arkansas. Und laut allen Umfragen liegen die Kandidaten auch hier deutlich vorne - unter anderem auch, weil die Gegenkandidaten der Aussichtslosigkeit gar nicht ernshaft versuchen einen Sieg dort zu erringen.

Situation bei den Demokraten: Die letzten Umfragen
Es ist in allen wichtigen Staaten ein Kopf-an-Kopf Rennen, gerade auch in Kalifornien. Letzte Umfragen sehen Hillary Clinton leicht vorne, insgesamt kommt Hillary Clinton laut Umfragen von ABC und der Washington Post kommt die ehemalige First Lady auf 47%, Barack Obama auf 43%. Die Fehlerquote pendelt aber bei 3-5%, im Prinzip ist also alles möglich. Clinton geht aber mit einem leichten Vorsprung ins Rennen um den Super Tuesday, aber Obama konnte den Vorsprung nochmal verringern. Es bleibt also spannend, ob er das Ruder auch komplett umreißen kann.

Die Schlüsselstaaten bei den Demokraten

  • Die aktuelle Situation bei den Demokraten: Insgesamt 2,025 Delegiertenstimmen sind für die Nominierung nötig, zurzeit liegt Barack Obama vor Hillary Clinton und John Edwards, wobei Edwards ja das Rennen verlassen hat. Jeder zählt diese Stimmen anders zusammen, berücksichtigt schon Ergebnisse der Caucus, andere tun dies nicht. Für den Hinterkopf also ist vor allem die Rangfolge wichtig.
  • Und allein am Super Tuesday werden 2.075 Delegiertenstimmen verteilt. Es gibt fünf Schlüssestaaten: Kalifornien (441 Delegierte), New York (281 Delegierte), Illinois (185), New Jersey (127), Massachussetts (121) und Georgia (103).
  • Wenn man also davon ausgeht, dass beide ihre Heimspiele gewinnen und Kalifornien mehr als unentschieden steht, kommt es vor allem auf die anderen bevölkerungsreichen Staaten an. Kein Wunder also, dass Barack Obama seine tätigkeiten vor allem auf New Jersey fokussierte. Und nebenbei bemerkt: Ein sehr schönes Video der Supporter von Barack Obama: “Yes, we can.”

Situation bei den Republikanern: Letzte Umfragen
Nach der ABC-Umfrage kommt John McCain landesweit auf beeindruckende 48%, abgeschlagen sind Mitt Romney (24) und Mike Huckabee (16%). Hey, und Ron Paul liegt immer auf 7%. Also ein deutlich klareres Rennen als bei den Demokraten. John McCain ist zumindest von den Umfragewerten der klare Favorit.

Die Schlüsselstaaten bei den Republikanern

  • 1.191 Delegiertenstimmen sind notwendig bei den Republikanern. Mitt Romney liegt noch vor John McCain dank der Siege in Nevada, Wyoming und Michigan. Aber John McCain holt auf.
  • 1,081 Delegiertenstimmen werden am Super Tuesday verteilt. Besonderes Augenmerk wie auch bei den Demokraten auf Kalifornien (173) und New York (101). Georgia und Illinois können interessant werden, wenn Kalifornien und New York nicht an den gleichen Sieger fallen. John McCain liegt aber sowohl in Kalifornien als auch in New York klar vorne und könnte hiermit schon eine Vorentscheidung herbeiführen.

Berichterstattung über den Super Tuesday im TV
Es ist erbärmlich, was die deutschen TV-Sender, insbesondere die Nachrichtensender, aus dem Super Tuesday machen. Da wird sich evtl. entscheiden, wer der nächste US-Präsident wird und kaum einen interessiert es. Das einzige, was man positiv vermelden könnte, ist das ZDF-Special am Mittwoch um 12h05, die heute-Nachrichten um 19Uhr kommen live aus New York. RTL berichtet in seiner Nachrichtensendung um 18h45 live aus New York mit Peter Klöppel. Das Erste sendet in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 00h00 eine Reportage über den Super Tuesday. Bei N-TV ist das höchste der Gefühle ein kleines News-Special am Abend davor und am Morgen nach dem Super Tuesday. In der Nacht beschäftigt man sich mit der Terrorwaffe Handy und Maschinen-Giganten. Und bei N24 gibt es Panzer, Panzer und Panzer. Es ist erbärmlich.

Bleibt also nur ausländisches TV - und dort wird man bestens bedient. CNN berichtet von 0h00 bis 5h00 live aus den ganzen USA mit Analysen, Ergebnissen und Interviews. Ab 5h00 gibt es dann eine Stunde Larry King live. Die BBC berichtet auf BBC World von 1h00 bis 7h00 deutscher Zeit ausführlich aus den USA in der Sendung BBC World News America Special. BBC Five Live beginnt ab 2h00 mit der Berichterstattung im Radio über den Super Tuesday. Auch in der Morgensendung wird live aus den USA berichtet. Sky News berichtet - und das dürfte sich von selbst verstehen - schon seit Tagen ausführlich aus den USA. Sky News ist in der Super Tuesday-Nacht live in den USA und berichtet natürlich auch über alle Ergebnisse und Ereignisse as it happenend.

Update: Phoenix berichtet in der Sendung “Vor Ort” am Mittwoch ab 19h30 in einer Sondersendung über den Super Tuesday. Zudem gibt es aktuelle Berichte im laufenden Programm.

Das Washingtoner Studio des ZDF hat ein Blog zur US-Wahl eingerichtet mit Hintergründen, aber auch Einsichten in den journalistischen Alltag. Ein Besuch der Washington Watcher lohnt sich auf alle Fälle.

So, damit sollte jeder versorgt sein. Ich werde leider nicht viel schauen können, weil ich Mittwoch relativ viel Arbeit vor mir habe. Aber ich werde mir den Wecker für zwischendurch mal stellen und mal reinschauen.

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TV - Tipp: Hillary gegen Obama

Verfasst von Felix am Mittwoch,30 Januar, 2008

Heute Abend um 23h30 läuft eine WDR-Dokumentation in der ARD über die Vorwahlen in den USA. Unter dem Titel “Hillary gegen Obama - die Schlacht ums Weiße Haus” berichten die ARD-Korrespondenten Annette Dittert und Klaus Scherer. Die beiden Kandidaten wurden in letzter Zeit intensiv begleitet. Herauskommt eine Gegenüberstellung zweier Kandidaten, die die Politik der Vereinigten Staaten wohl noch weit über das Jahr 2008 hinausprägen werden. Wandel, Zuversicht und Neuanfang. Der schwarze Kennedy gegen die machtbewusste und zielstrebige Hillary Clinton.

Hillary gegen Obama - heute Abend um 23h30 in der ARD.

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