Medien, Sport und Politik

Von Aston Villa und Werder Bremen bis Kurt Beck, von FAZ und SZ bis zu den Mavericks

Archiv für 'Alltägliches' Kategorie


Es war ein fast perfekter Samstag

Verfasst von Felix am Samstag,12 April, 2008

Heute Morgen bei Sonnenschein aufgewacht, im Zug nach Hannover die Sitznachbarin mit dem Rascheln der ZEIT genervt, im sonnigen Hannover den ersten riesengroßen Eisbecher des Jahres geschleckt, mit guter Laune und kompetenter Begleitung in die AWD-Arena gestiefelt, ein toll kämpfendes Team von Dieter Hecking gesehen, mich über die Zwischenstände aus Bremen gefreut, erfahren, dass der Abstiegskampf in der Premier League weiter spannend bleibt, und abends mit einer netten Begleitung schön essen gewesen und im Riesenrad auf das beleuchtete Hannover geschaut.

Aber: Heute Mittag eine Einladung zu einer Geburtstagsfeier bekommen. Samstag, 26. April ab 13h00 mit Mittagessen und allem drum und dran. Nicht dass ich was gegen Geburtstagsfeiern hätte, ich liebe das Reden mit neuen Menschen, das Essen und Trinken, aber muss es denn gerade dieser Samstag, diese Uhrzeit sein? Es kann eben nicht alle perfekt sein. Und das ist ja auch schön so. Denn sonst gibt es ja keine Dinge mehr, über die man sich richtig freuen kann. Stimmts, Herr Slomka?

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Momente, die man genießen muss

Verfasst von Felix am Dienstag,1 April, 2008

…wenn man morgens um 10h00 beim besten Zahnarzt in Hannover auf dem Stuhl sitzt, der Arzt im Mund rumprokelt und man als Patient gleichzeitig die Stöpsel des i-Pod in den Ohren hat und den Football Weekly Podcast des Guardian hört.

Zahnarzt: “Herr Flemming, gar keine klassische Musik mehr. Was hören Sie denn da jetzt?”
Ich: “Podcasts!”
Zahnarzt: “Höre ich auch gerne auf dem Weg zur Arbeit. Was hören Sie da gerade?”
Ich: “Football Weekly vom Guadian.”
Zahnarzt: “Ach, echt. Den habe ich gestern Abend schon gehört.”

Ja, und mein Weisheitszahn wächst auch gerade. Im November bin ich wieder da. Den i-Pod schließen wir dann am Lautsprecher an. So machen Zahnarztbesuche Spaß.

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Schöne Aussicht (2)

Verfasst von Felix am Sonntag,30 März, 2008

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Auf meiner Reise durch NRW Mitte März war ich auch in einer der schönsten Städte am Rhein, in Düsseldorf. Ich kenne nur wenige Städte, in denen sich ein so großer Fluss so malerisch, so behutsam und so natürlich in das Stadtbild einbringt. Der Rhein macht einen großen Bogen, ähnlich wie um ein Knie. Eine wunderbare Aussicht über die Stadt und den Flussverlauf hat man vom 240 Meter hohen Rheinturm. Vorne zu sehen ist die Oberkasseler Brücke, die hintere Brücke ist die Rheinkniebrücke.

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Der Rheinturm befindet sich direkt am Landtag von Nordrhein-Westfalen. Mit einem Fahrstuhl geht es ruck zuck auf eine Panoramaterrasse, zudem gibt es auch ein Restaurant, in dem ich aber nicht essen war. Laut Reiseführer soll das Essen aber gut schmecken. Von ganz oben wird alles miniaturhaft, eben auch weil man direkte Sicht hat. Kein Gebäude im Weg, man hat das Gefühl, man würde über dem Rhein schweben. Von ganz oben sehen die vielen Schiffe auf der Wasserstraße auch wie kleines Spielzeug aus.

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Schöne Aussicht (1)

Verfasst von Felix am Dienstag,25 März, 2008

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Ich war in der Woche vor Ostern für ein paar Tage im Rheinland. Neben dem Besuch bei einigen Verwandten stand natürlich auch viel Kultur und Landschaft auf dem Programm. am Dienstag, 18.03.08, nutzte ich das Wetter für eine Fahrt nach Königswinter zum Drachenfels. Nur wenige Meter vom Bahnhof des rechtsrheinischen Städtchens erreicht man dann den Aufgang zum Drachenfels. Man hat dabei zwei Optionen, man kann über einen Panoramaweg den 321 Meter hohen Fels erklimmen oder man lässt sich bequem per Zahnradbahn nach oben bringen. Ich bin per Bahn nach oben gefahren und zurück per Fuß gegangen. Vom Drachenfels hat man eine herrliche Aussicht über das Siebengebirge und das Tal des Rheins, dessen Abschnitt hier schon Mittelrhein heißt. Auf dem oberen Bild gibt es den Blick Rheinaufwärts in Richtung Koblenz. In der Mitte des Rheines befindet sich die Insel Nonnenwerth, auf der der Komponist Franz Liszt eine Zeit lang lebte. Links davon, also nicht ganz im Bild zu sehen, ist die Insel Grafenwerth. Zwischen diesen beiden Inseln verläuft die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

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Wenn man vom Drachenfels in Richtung Norden blickt, hat man das kleine und sehr gemütliche Rheinstädtchen Königswinter zu Füßen. In näherer Ferne ist dann Bonn zu sehen. Gut zu erkennen ist das Hochhaus Langer Eugen, das jetzt Teil des UN-Campus ist und im ehemaligen Regierungsviertel liegt. Angeblich kann man bei guter Sicht und schönem Wetter auch fast bis nach Köln gucken, aber dafür war es in der Ferne zu diesig.

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Vier Fakten, die man wissen sollte, wenn man mit dem Nahverkehr durch NRW reist

Verfasst von Felix am Samstag,22 März, 2008

1. Die Züge sind dreckig
Und das vor allem von außen. Ich bin in den vier Tagen im Rheinland soviel Zug gefahren wie noch nie in meinem Leben und ich kann schwören, dass mindestens jeder dritte Zug irgendeine riesengroßes Grafitti an den Scheiben kleben hatte. Die Regionalexpresszüge waren etwas sauberer, ganz schlimm ist es bei der Kölner S-Bahn. Keine Ahnung, wo die Wagen nachts abgestellt werden, aber bezüglich der Sauberkeit ist es auf alle Fälle nicht der richtige Ort. Innerhalb der Wagen war das noch akzeptabel, wenngleich aufgrund des dichten Taktes kaum Zeit zum Reinigen der Züge bleibt. Es ist also keine Seltenheit, wenn morgens um 09h30 Uhr bereits alle Mülleimer vollgestopft sind - und das vorerst auch bleiben. Immerhin scheint das Problem durchaus bekannt. Siehe diese besondere Aktion.

2. Die Züge sind voll
Ich kenne den Berufsverkehr nur aus Bremen, Hamburg und Hannover, aber als ich letzte Woche gegen 18h00 mit dem RE von Düsseldorf nach Köln zurückwollte, dachte ich, ich würde meinen Augen nicht trauen. Da waren die Bahnsteige am Düsseldorfer Hauptbahnhof, wo die RE nach Hamm und Köln abfahren, so mit Menschenmengen überfüllt, dass einfach kein Platz mehr war. Als ich jemanden neben mir fragte, ob das immer so voll sei, meinte die Dame, dass dies eher noch als leer gelte. Und auch tagsüber gibt es kaum leere Züge, obwohl die Züge in einem teils extrem dichten Takt unterwegs sind. Mir kam es vor, als wäre ganz NRW mit dem Zug unterwegs.

3. Die Züge sind pünktlich
Und obwohl so viele Menschen unterwegs sind und neben dem ganzen Nahverkehr noch die S-Bahnen und der Fernverkehr ihren Weg auf den Schienen brauchen, sind die Züge fast ausnahmslos pünktlich unterwegs. Hier und da mal eine oder zwei Minuten Verspätung, aber das ist ja völlig im Rahmen. Gerade bei einem so dichten Netz ist das schon mehr als erstaunlich. Und den Güterverkehr rollt auch noch zwischendurch. Gott sei dank sind fast alle Hauptstrecken in NRW viergleisig. Aber das ist schon bemerkenswert, wie ein Rad ins andere greift.

4. Die Züge haben Namen
Fast alle Verbindungen haben entweder Namen oder den Linien im Regionalverkehr sind Nummern zugeordnet. Das kannte ich bisher so überhaupt nicht. Da gibt es den Rhein-Express, den NRW-Express, die Rhein-Sieg Bahn oder zum Beispiel die RB26. Als ich mich auf dem Kölner Hbf erkundigt habe, wie ich am schnellsten Richtung Düsseldorf komme, sagte mir die Dame am Schalter nur, nehmen sie den NRW-Express. Klingt doch auch viel kürzer, als wenn man sagt, man soll in den RE von Aachen nach Hamm einsteigen. Die Bahn ist so einfach.

BTW: Die Ansagerin im Düsseldorfer Hbf hat eine sehr nette Stimme. Sieht bestimmt auch gut aus. Solche Gedanken macht man sich dann, wenn man eingequetscht auf dem Bahnsteig steht und nur noch die Bahnhofsansage versteht. Zug fahren in NRW macht richtig Spaß.

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Schreibpause

Verfasst von Felix am Sonntag,16 März, 2008

Ich bin ab Montag für ein paar Tage bei Freunden, Bekannten und in diversen Städten des Rheinlandes. Wenn alles klappt, lesen wir uns Karfreitag wieder mit der Preview zum 31. Spieltag der Premier League.

Bis dahin, eine schöne Zeit

Felix

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Stellungnahme eines PREMIERE - Abonnenten

Verfasst von Felix am Dienstag,26 Februar, 2008

[Vor gut zwei Wochen habe ich mein PREMIERE-Abo gekündigt. Ende letzter Woche bekam ich meine Kündigungsbestätigung verbunden mit der Bitte, dass ich kurz schildere, warum ich gekündigt habe. Allerdings sollte ich das telefonisch via Kundendienst erledigen. Da dort aber meine Kritik sicherlich nicht so wirkungsvoll ist, habe ich einen Brief an die Unternehmensleitung und die Sportredaktion geschickt.]

Sehr geehrte Premiere-Sportredaktion, geschätzte Damen und Herren,

ich habe vor gut zwei Wochen mein PREMIERE-Abo gekündigt. Ich kenne das PREMIERE-Programm nun schon fast sieben Jahre lang, haben seit ein paar Jahren auch ein eigenes Abo. Obwohl ich viele schöne Stunden mit dem Programm von PREMIERE schon verbracht habe, haben letzlich fünf Gründe den Ausschlag gegeben, dass ich mein Abo, das im September ausläuft, gekündigt habe.

1. Kürzung des internationalen Fußballangebots Vor der Saison wurde viel versprochen, wenig wurde gehalten. Massive Kürzungen im Bereich des internationalen Fußballs, jetzt auch vermehrt bei Übertragungen aus der Premier League.

2. Keine NASCAR-Rennen mehr live im Programm Ein wichtiger Grund für das Sport-Paket war neben der Formel 1 und der NBA die Live-Übertragungen des Nascar Nextel Cup (jetzt Nascar Sprint Cup), die ich sehr geschätzt und gerne geschaut habe. Am Ende der vergangenen Saison wurde massiv damit geworben, dass man auch 2008 die Rennen live im Programm hat. Dies ist nicht mehr der Fall. Die Rechte für die NBA laufen auch aus, beim derzeitigen Sparkurs würde ich nichts darauf setzen, dass man die sich wieder holt. Also macht das Sport-Abo für mich keinen Sinn mehr. Schade eigentlich, denn vor ein paar Jahren mit dem US-Sport war das noch ein ganz tolles Programmpaket.

3. Umgang mit den Abonnenten Durch die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate bekam ich immer mehr den Eindruck, dass man als Abonnent zu zahlen hat, alles andere ist PREMIERE völlig egal. Man verspricht Programminhalte und kürzt sie dann einfach aus dem Programm. Und hofft klammheimlich, dass keiner der Abonnenten es mitkriegt. Hauptsache es wird weiter gezahlt.

4. Umgang mit Programminhalten Ich bin ein großer Fußball-Fan, allen voran von der Premier-League. Seit geraumer Zeit werden einfach so schon lang angekündigte Übertragungen gestrichen, Spiele, die schon lange im TV-Guide verzeichnet waren. Es werden nicht nur Versprechungen von vor der Saison gebrochen, sondern schon angekündigte Live-Übertragungen, auf die ich mich gefreut habe, einfach so gestrichen. Und ganz nach dem Motto, dass der Abonnent bloß nichts mitkriegt.

5. Berichterstattung Vor einigen Jahren habe ich mich auf jede PREMIERE-Übertragung gefreut, weil guter, ruhiger und sachlicher Journalismus geliefert wird - kompetent, informativ und einfach. Heute bestehen Vorberichte und Nachberichte immer mehr aus irgendwelchen Phrasen von Experten, irgendwelchen Einspielfilmen und das war es. Sie haben ein so schönes Studio, wo man Statistiken, Spielzüge und Tore analysieren kann. Das war vor einigen Jahren viel besser, der Fußball, das Spiel stand im Vordergrund. Es war das Nachhaken nach Fehlern, nach neuen Entwicklungen. Sowas kommt im heutigen Programm immer weniger vor. Und es wäre schön, wenn die Berichterstattung weniger Bayern-lastig wäre. Ich habe nichts gegen den Verein, aber in der Champions League spielen sie einfach nicht.

Zum Schluss noch ein paar allgemeine Worte. Ich bin Ihnen als Abonnent wohl schon häufiger aufgefallen, weil ich öfter nachhake, Fragen zum Programm habe und auch gerne meine Meinung kundtue, Lob wie Kritik. Deswegen habe ich mich auch hingesetzt und diesen Brief verfasst. Ich werde mich auch noch mal telefomisch beim Kundendienst melden und die Punkte erwähnen. Ich mache das gerne, weil ich mit Premiere die letzten Jahre immer sehr zufrieden war. Seit geraumer Zeit werden meine Nachfragen zum Programm aber immer ignoriert. Das finde ich schade. PREMIERE möchte viele zahlende Abonnenten, ich ein gutes Programm. Es wäre aber schön, wenn der Kommunikationsweg nicht nur in eine Richtung geht, sondern auch von PREMIERE zurück. Doch das ist immer seltener der Fall. Auch das hat mich letzlich neben der Programmkomponente zur Kündigung bewährt.

Ich hoffe, dass man wieder mehr ins Programm investiert und Abonnenten nicht nur als zahlendes Klatschvieh behandelt. Denn für mich zählt in erster Linie das Programm, aber ich möchte als Abonnent eben mehr sein als nur ein Geldschein. Und das war ich in letzter Zeit aufgrund der Kürzungen und der schlechten Informationspolitik sicherlich nicht mehr. Bis Sommer ist noch etwas Zeit, ich hoffe, dass wieder vermehrt auf Programminhalte gesetzt wird. Dann bin ich gerne wieder bereit und werde auch zu PREMIERE zurückkommen. Aber die letzten Monate waren programm- und servicetechnisch unter aller Kanone. Es kann nur besser werden, aber das liegt in den Händen von PREMIERE. Sollte sich in der Behandlung der Abonnenten und im Programmbereich nicht etwas positiv verändern, werde ich nicht länger bereit sein als Abonnent für “Deutschlands schönstes Fernsehen” zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen,

Felix Flemming

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Kompliment

Verfasst von Felix am Dienstag,19 Februar, 2008

Die Breaking News-Mail von N-TV über den Rücktritt des kubanischen Staatschefs Fidel Castro schlug bei mir heute zwei Minuten eher auf als die von BBC und CNN. Zum Glück hat Castro den Rücktritt nicht nach 18 Uhr deutscher Zeit bekannt gegeben.

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Was vom Wochenende übrig geblieben ist

Verfasst von Felix am Montag,18 Februar, 2008

Nachdem die letzten Wochen arbeitsmäßig sehr stressreich waren und ich auch am Donnerstag vergangener Woche erst um kurz vor zehn zuhause war, hatte ich am Freitag kurzfristig beschlossen, mir den Freitag freizunehmen bzw. nur ein paar Stunden zu arbeiten und dann ins Wochenende zu starten - und zwar ohne Computer, ohne Internet und auch ohne Fernseher. Na ja, ich bin mal ehrlich, ganz so durchgehalten wie ich mir das vorgenommen habe, ist es nicht passiert. Immerhin habe ich nur zwei Mal am Wochenende für wenige Minuten den PC angehabt für das Lesen von Mails. Gut, beim Fernsehen habe ich mich quasi als Kompromiss auf Werder, NASCAR und NBA verständigt.

Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so schwerfallen würde vom Internet wegzubleiben. Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass es nur wenige Meter von mir entfernt war. Wenn ich zum Beispiel im Urlaub bin, habe ich überhaupt keine Probleme mal zwei, drei Wochen ohne Internet zu sein. Und heute Morgen habe ich dann festgestellt, wieviel ich am Wochenende eigentlich verpasst habe. Liverpools Ausscheiden im FA-Cup, Arsenals Debakel im Old Trafford waren mir bis zur Zeitungslektüre heute Morgen völlig fremde Ereignisse. Bei meinem Rundgang durch Blogs, Foren und Nachrichtenseiten erstmal 50 Artikel markiert, die ich noch gerne lesen würde. Na immerhin habe ich am Wochenende mal wieder richtig Zeit gehabt andere Dinge zu tun. Auch mal ganz schön.

Blöderweise habe ich am Freitag auf einer Party unter dem Einflusse vielleicht eines Cocktails zu viel gesagt, ich wäre das ganze Wochenende in Hannover, weil ich Sonntag in der AWD-Arena war. Das haben wohl ein paar Leute gehört und mich am Samstagabend mal ebenso für ein Handballspiel im Kampfgericht als Vertretung eingesetzt. “Wieso, du bist doch hier.” Was macht man nicht alles für einen ehemaligen Sportverein. Ich war eigentlich kurz davor FA-Cup zu schauen. Nun ja, es war immerhin ein ganz nettes Spiel, wenngleich mir mal wieder bewusst wurde, dass Damenhandball sehr viel strukturierter veläuft als bei den Herren. Keine schnelle Mitte, erstmal Druck im Rückraum aufbauen, bevor man dann die Lücke sucht. So war das für den Schreiber neben mir im Kampfgericht ein sehr angenehmer Abend.

Sehr gefallen hat mir das NBA Allstar-Weekend in New Orleans. Nette Show mit viel gutem Basketball. Und Premiere war mit Michael Körner als Topmann für Basketball live vor Ort und hatte beim Three Point Shooting wieder den Besitzer der Dallas Mavericks, Marc Cuban, als Co-Kommentator am Mikro. Cuban nennt Nowitzki übrigens “dirty”. Warum wusste er auch nicht. Ansonsten hat Cuban viel über die Mavs geplaudert, dass sie im Moment mit vielen Verletzten zu kämpfen haben und bei weitem noch nicht ihren besten Basketball gespielt haben. Zu möglichen Trade von Jason Kidd nach Dallas äußerte sich Cuban zurückhaltend, ausschließen wollte er den Trade aber nicht. Sehr schön auch die Verabschiedung von Cuban und Körner, die versprochen haben sich nächstes Jahr wieder sehen zu wollen. Ich denke, Cuban wird mal bei ESPN vorbeischauen und für Premiere ein gutes Wort einlegen. Das Allstar-Game war sehr sehenswert. Wer also heute Abend Zeit hat, 20h30 in der Wiederholung auf der Option 1. Und wer hat sich eigentlich den Namen Money Ball ausgedacht?

Kurz zum Fußball. Auch wenn Werder jetzt Nürnberg nicht an die Wand gespielt hat, denke ich kann man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Man hat sicherlich noch ganz viel Potential nach oben, aber das Rennen um die Meisterschaft ist ja auch noch lang. Gestern Abend war ich dann seit langer Zeit mal wieder in der AWD-Arena beim Spiel der Roten gegen Bayern München. Gegen die Niederlage ist nichts zu sagen, die Bayern haben verdient gewonnen. Dennoch würde ich gerne ein Wort zu Markus Merk verlieren, der für mich unterirdisch schlecht gepfiffen hat mit ganz seltsamer Vorteilsauslegung. Und stets die Bayern begünstigt. In der ersten Hälfte grätscht Krebs an der Eckfahne Schweinsteiger um, was zurecht Freistoß gibt. Zu Beginn der zweiten Hälfte rutscht dann Lucio in einen 96er am Strafraum der Münchener. Natürlich spielt man weiter. Und das andere Foul sah Merk auch nicht. Aber dafür, wie Hecking seinen Kugelschreiber schmiss. Wie sagte Fritz von Thurn und Taxis so schön: “Uli Hoeneß wird mit dem Schiedsrichter zufrieden sein.” Nun ja, war trotzdem ein netter Nachmittag.

Und wer den Seelenzustand der Fans des FC Liverpool mal untersuchen will, sollte hier vorbeischauen.

Kompliment an dieser Stelle schon mal an die Deutsche Bahn, die dieses Dauer-Spezial Angebot ja verlängert hat bis Ende 2008. Nur, man braucht Ewigkeiten, bis man Züge gefunden hat, die auch mit diesem Ticket für 29 Euro einfache Fahrt zu fahren sind. Ich fahre Mitte März für ein paar Tage ins Rheinland und besuche ein paar Freunde in Düsseldorf, Köln und Bonn. Nachdem ich nun die Bestätigung des Hotels aus Köln bekommen habe, habe ich gestern Nachmittag versucht meine Tickets zu buchen. Die Fahrt geht von Hannover aus, da mal wieder Familienfeier Mitte März. Alle ICE von Hannover nach Köln führen dieses Angebot schon mal gar nicht, lediglich die IC-Züge der Relation Leipzig-Köln. Kein Thema, damit kann ich auch leben. Für die Rückfahrt kurt vor Ostern am Gründonnerstag haben aber auch diese IC-Züge nicht mehr den Dauer-Spezial Tarif drin bzw. nur zwei Züge in den Vormittagsstunden. Tja, da zockt die Bahn mal wieder ab. Weiß ganz genau, dass vor Ostern viele Reisende auf die Bahn angewiesen sind, und kaschiert mal ganz schnell das Angebot ein. Ich habe fast 30 Minuten gebraucht um das billigste Angebot zu bekommen. Danke an das Internet, am Schalter wäre das wohl nicht so problemlos verlaufen.

So, und jetzt bin ich wieder in Bremen und werde gleich nochmal ein bisschen arbeiten. Dem Staat zuliebe.

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Etwas Neues in 2008: Blogmagazin “Der Spielmacher”

Verfasst von Felix am Dienstag,1 Januar, 2008

Die Blogs Abenteuer Fußball, der-kommentator, passivsportler und medien-sport-politik haben in Zusammenarbeit ein kleine Online-Zeitung veröffentlicht. Künftig wird sie alle drei Monate mit Berichten und Hintergründen aus der Welt des Fußballs erscheinen. Die erste Ausgabe erscheint nun am ersten Tag des neuen Jahres. Wir Autoren haben in sehr konstruktiver, teilweise auch mühvoller, Arbeit versucht das Blogmagazin zu erstellen. Themen der ersten Ausgabe sind unter anderem:

  • Besuch im Berliner Olympiastadion
  • Die Hinrunde in der Bundesliga
  • Trainerkarussell in der Premier League
  • Porträt über Athletic Bilbao

Alles weitere, unter anderem die Datei zum Download, findet ihr in der Navigationsleiste hier bei mir und natürlich auch bei den anderen Blogs. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen. Für Fragen, Anregungen und Kritik sind wir gerne dankbar.

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