Medien, Sport und Politik

Von Aston Villa und Werder Bremen bis Kurt Beck, von FAZ und SZ bis zu den Mavericks

Archiv für März 22nd, 2008

Vier Fakten, die man wissen sollte, wenn man mit dem Nahverkehr durch NRW reist

Verfasst von Felix am Samstag,22 März, 2008

1. Die Züge sind dreckig
Und das vor allem von außen. Ich bin in den vier Tagen im Rheinland soviel Zug gefahren wie noch nie in meinem Leben und ich kann schwören, dass mindestens jeder dritte Zug irgendeine riesengroßes Grafitti an den Scheiben kleben hatte. Die Regionalexpresszüge waren etwas sauberer, ganz schlimm ist es bei der Kölner S-Bahn. Keine Ahnung, wo die Wagen nachts abgestellt werden, aber bezüglich der Sauberkeit ist es auf alle Fälle nicht der richtige Ort. Innerhalb der Wagen war das noch akzeptabel, wenngleich aufgrund des dichten Taktes kaum Zeit zum Reinigen der Züge bleibt. Es ist also keine Seltenheit, wenn morgens um 09h30 Uhr bereits alle Mülleimer vollgestopft sind - und das vorerst auch bleiben. Immerhin scheint das Problem durchaus bekannt. Siehe diese besondere Aktion.

2. Die Züge sind voll
Ich kenne den Berufsverkehr nur aus Bremen, Hamburg und Hannover, aber als ich letzte Woche gegen 18h00 mit dem RE von Düsseldorf nach Köln zurückwollte, dachte ich, ich würde meinen Augen nicht trauen. Da waren die Bahnsteige am Düsseldorfer Hauptbahnhof, wo die RE nach Hamm und Köln abfahren, so mit Menschenmengen überfüllt, dass einfach kein Platz mehr war. Als ich jemanden neben mir fragte, ob das immer so voll sei, meinte die Dame, dass dies eher noch als leer gelte. Und auch tagsüber gibt es kaum leere Züge, obwohl die Züge in einem teils extrem dichten Takt unterwegs sind. Mir kam es vor, als wäre ganz NRW mit dem Zug unterwegs.

3. Die Züge sind pünktlich
Und obwohl so viele Menschen unterwegs sind und neben dem ganzen Nahverkehr noch die S-Bahnen und der Fernverkehr ihren Weg auf den Schienen brauchen, sind die Züge fast ausnahmslos pünktlich unterwegs. Hier und da mal eine oder zwei Minuten Verspätung, aber das ist ja völlig im Rahmen. Gerade bei einem so dichten Netz ist das schon mehr als erstaunlich. Und den Güterverkehr rollt auch noch zwischendurch. Gott sei dank sind fast alle Hauptstrecken in NRW viergleisig. Aber das ist schon bemerkenswert, wie ein Rad ins andere greift.

4. Die Züge haben Namen
Fast alle Verbindungen haben entweder Namen oder den Linien im Regionalverkehr sind Nummern zugeordnet. Das kannte ich bisher so überhaupt nicht. Da gibt es den Rhein-Express, den NRW-Express, die Rhein-Sieg Bahn oder zum Beispiel die RB26. Als ich mich auf dem Kölner Hbf erkundigt habe, wie ich am schnellsten Richtung Düsseldorf komme, sagte mir die Dame am Schalter nur, nehmen sie den NRW-Express. Klingt doch auch viel kürzer, als wenn man sagt, man soll in den RE von Aachen nach Hamm einsteigen. Die Bahn ist so einfach.

BTW: Die Ansagerin im Düsseldorfer Hbf hat eine sehr nette Stimme. Sieht bestimmt auch gut aus. Solche Gedanken macht man sich dann, wenn man eingequetscht auf dem Bahnsteig steht und nur noch die Bahnhofsansage versteht. Zug fahren in NRW macht richtig Spaß.

Veröffentlicht in Alltägliches | Getaggt: , | Keine Kommentare »

Premier League 31. Spieltag, Tottenham Hotspur - FC Portsmouth

Verfasst von Felix am Samstag,22 März, 2008

[15h38] Endstand Tottenham Hotspur - FC Portsmouth 2:0 Verdienter Sieg für die Spurs. Nach toller erster Hälfte legte man gegen Ende des Spiel noch mal zu und schnürte mit einem Doppelpack das 2:0. Portsmouth mit Ausnahme von James unterirdisch schlecht und verpassen näher an Everton ranzurücken. Respekt an Tottenham. Dafür, dass es um nichts mehr ging, hat man sich mehr als ordentlich verkauft.

[15h36] Zwei Minuten Nachspielzeit

[15h32] Die Spurs haben in den letzten Minuten wieder zielstrebiger agiert und wurden mit dem Doppelpack belohnt. Und Portsmouth weiter völlig von der Rolle. So hat man im Kampf um Platz Fünf keine Chance.

Zwei Wechsel noch. Bei den Spurs Teemu Tainio für Robbie Keane und bei Portsmouth Baros für Kanu. Der zweite Wechsel ist sowas von überflüssig, aber egal. Für Portsmouth war hier viel mehr möglich.

[15h28] Tottenham Hotspur - FC Portsmouth 2:0, Jamie O’Hara, 81. Minute Herrlich herausgepielter Treffer der Spurs. Huddlestone legt auf links zu Darran Bent, welcher sich wunderbar über links durchsetzt, zieht Richtung Mitte, wo er den mitgelaufenen O’Hara findet, der aus 10 Metern nur noch einschieben braucht. Doppelpack der Spurs mit der Entscheidung in diesem Spiel.

[15h27] Tottenham Hotspur - FC Portsmouth 1:0, Darran Bent, 80. Minute Endlich die mehr als verdiente Führung für die Spurs. Chimbondas Schuss wird zunächst abgewehrt, Berbatov trifft den Abpraller nicht richtig, Bent läuft in den Ball rein und köpft aus 5 Metern zur Führung ein.

[15h27] Aber insgesamt hat das Spiel doch deutlich an Niveau verloren. Viele Fehlpässe, viele ungenaue Abspiele - und Tottenham hat langsam auch die Bemühungen eingestellt.

[15h21] Und plötzlich kommt Portsmouth zu seiner besten Chance in dieser Partie. Langer Ball auf Krancjar, der Ball springt hoch auf, Robinson kommt raus, verschätzt sich aber totel, der Ball trudelt Richtung Tor, aber Zokora kann rechtzeitig klären. Die Südküstler werden etwas stärker.

[15h16] Doppelwechsel bei den Spurs. Dawson und Lennon gehen, dafür kommen Darran Bent und Jamie O’Hara, also etwas mehr Offensive mit drei Stürmern. Bei der Gefährlichkeit von Portsmouth die richtige Entscheidung von Juande Ramos, falls man hier wirklich noch drei Punkte einfahren will.

[15h11] Tottenham agiert mittlerweile zu lässig bei den eigenen Angriffen. Bestes Beispiel gab es eben, als Berbatov von links schön in den Strafraum eindringt, aber das Zuspiel für die mitgelaufenen Mitspieler nicht präszise genug vollendet. David James sieht zwar dominierende Spurs, kann sich mittlerweile aber auch einen Kaffee machen, weil Tottenham den Abschluss nicht mehr findet. Ein Tor würde dem Spiel echt gut tun. Am besten eines für Tottenham, damit Portsmouth endlich mal aufwachen muss. Das ist eine erbärmliche Leistung des Teams von Harry Redknapp.

[15h03] Der einzige, der jetzt überhaupt mal auf dem Platz die Initiative ergreifen will, ist John Utaka, der über rechts bei Portsmouth kommt. Kriegt aber für zuviel Einsatz die erste gelbe Karte in diesem Spiel. Die Begegnung verflacht zunehmend, Portsmouth kann nicht mehr, Tottenham verzweifelt langsam ein bisschen.

[14h57] Und wir haben wieder Schnee an der White Hart Lane, wir haben weiter spielbestimmende Spurs, die sich versuchen Chancen zu erarbeiten und wir sehen weiter eine Mannschaft aus Portsmouth, die nur ganz ganz schwer in dieses Spiel findet. Krancjar mit seinem ersten Frustfoul, bekommt aber nur eine Ermahnung von Referee Phil Dowd.

[14h51] Die Sonne scheint wieder im Norden Londons. Beide Teams ohne Wechsel.

[14h47] Schade, dass die Spurs nicht in Führung gingen, so wäre Portsmouth noch ein bisschen mehr unter Druck und müsste auch mal nach vorne spielen. Aber Tottenham konnte die spielerische Überlegenheit und die Verunsicherung in der Defensive von Pompey nicht in Tore umwandeln.

[14h34] Halbzeit Tottenham - Portsmouth 0:0 Sorry, ich hatte ein paar Probleme mit meinem W-Lan, aber viel haben wir auch nicht verpasst. Tottenham machte das Spiel, Portsmouth konnte sich nur selten befreien. Die Spurs wurden aber nicht mit der Führung belohnt.

[14h18] Nächste Großchance für Tottenham. Dawson kommt nach einem Eckball an den Ball, legt sich die Kugel schön vor und zimmert den Ball an die Querlatte. 30 Minuten durch, schmeichelhaftes Ergebnis für Portsmouth.

[14h16] Jetzt ist der Ball das erste Mal im Tor, aber Berbatov stand beim Zuspiel von Keane hauchzart im Abseits. Führung für die Spurs liegt in der Luft, weil man offensiv stets gefährlich wirkt.

[14h15] Portsmouth kriegt kein Bein in dieses Spiel, und vor allem defensiv ist man extrem anfällig. Wobei man aber auch fairerweise sagen muss, dass Tottenham sehr gut nach vorne spielt und die Südküstler kaum mal selbst einen eigenen Angriff kriieren lässt. Das Team von Harry Redknapp kann sich alles in allem glücklich schätzen, dass hier noch keine Tore gefallen sind. Kanu als einzige Spitze ist hoffnungslos auf sich alleine gestellt, über die Flügel mit Krnajcar und auch Utaka kommt kaum Unterstützung. Nicht mal einen gescheiten Spielaufbau bekommt man hin.

[14h06] Gute Chancen im Minutentakt an der White Hart Lane. Sean Davis klärt den Ball direkt vor die Füße von Chimbonda, der den Ball aus 16 Metern volley nimmt. Ganz ganz knapp am linken Pfosten vorbei. Sehr unterhaltsames Spiel.

[14h04] Und aus dem Nichts fast die Führung für Portsmouth. Langer Ball von James, Hughes kann den Ball behaupten und legt auf Davis, der sieht, dass Robinson zu weit vor seinem Tor steht, den Ball wunderbar lupft. Aber der Keeper der Spurs kann gerade noch so mit den Fingerspitzen den Ball über das Tor lenken.

[14h02] Nächste gute Chance für die Gastgeber. Huddlestone mit einem Freitstoß aus 20 Metern, den er fein über die Mauer zieht, aber zu zentral und damit kein Problem für David James. Portsmouth überhaupt noch nicht im Spiel.

[13h59] Tottenham übernimmt nach 10 Minuten das Kommando, Berbatov und Keane harmonieren brillant im Sturm. Chimbonda verpasst nach einer Hereingabe von Lennon in der Mitte den Ball, James kann mit vereinten Kräften seiner Vorderleute klären. Kurze Zeit später legt Berbatov auf Keane, der halblinks den Abschluss sucht, aber an James scheitert. Mittlerweile scheint wieder die Sonne - und so spielen die Spurs auch. Sehr attraktiv, variabel und lebhaft.

[13h51] Fabio Capello ist auch wieder auf der Tribüne. Was schaut der sich eigentlich morgen an? Das Spiel in Manchester oder das an der Bridge? Viele Engländer gibt es in beiden Stadien ja nicht zu sehen, also fällt die Entscheidung schon schwer.

[13h47] Schönes Wetter an der Lane, Hagel- und Schneeschauer, aber die Stimmung ist bestens. Der 31. Spieltag ist eröffnet. Tottenham stößt an.

[13h42] Hat sich David James die Haare leicht färben lassen?

[13h40] Die Aufstellungen an der White Hart Lane

Tottenham: Robinson - Hutton, Dawson, Woodgate, Chimbonda - Lennon, Zokora, Huddlestone, Malbranque - Berbatov, Keane

Portsmouth: James - Johnson, Distin, Hreidarsson, Aubey - Utaka, Pedro Mendes, Davis, Hughes - Kranjcar, Kanu

Bei Portsmouth Baros nur auf der Bank, Kanu stürmt an der Seite von Kranjcar. Bei den Spurs ersetzt Dawson Ledley King. Huddlestone bei Tottenham von Beginn an im Mittelfeld.

[13h32] Für die Tottenham Hotspur geht es eigentlich nur darum, sich ansprechend vor dem eigenen Publikum zu präsentieren. Wie man das macht, hat man gegen den FC Chelsea am Mittwoch gezeigt. Der FC Portsmouth kann mit einem Sieg bis auf drei Punkte an den FC Everton ranrücken. Zudem hat Pompey hat ja auch noch die Möglichkeit über den FA Cup international zu spielen. Die Südküstler waren vor allem zu Beginn der Saison extrem auswärtsstark, haben aber zuletzt vier der letzten sechs Auswärtsspiele verloren. Mein Tipp - 2:1 für die Spurs.

[13h26] Guten Tag zusammen. Schon 109 Tore fielen diese Saison in Partien mit Beteiligung der Tottenham Hotspur. Gerne mehr jetzt gleich im Mittagsspiel des 31. Spieltages gegen den FC Portsmouth.

Veröffentlicht in Live-Blogging, Premier League | Getaggt: , , , | Keine Kommentare »