US Wahl 2008: Die Vorwahlen in Texas und Ohio
Verfasst von Felix am Mittwoch,5 März, 2008
[08h55] So, ein paar Stunden Schlaf seien gegönnt. Die letzten zwei Stunden waren ein echter Thriller auf CNN. Plötzlich sah es so aus, als würde Obama in Texas wieder näher an Hillary Clinton rankommen, die Auswirkungen der guten Ergebnisse in den Städten machten sich bemerbar.
Am Ende gewann Hillary Clinton auch Texas. Momentan sind 90% ausgezählt, Clinton liegt 51 zu 47% vorne, in absoluten Zahlen sind es ungefähr knapp 100.000 Stimmen. Wie sich das genau auf die Delegiertenstimmen auswirkt, ist noch unklar. Bei der Caucus in Texas sind gerade erstmal ein Drittel ausgezählt, hier liegt Obama 10 Prozentpunkte vorne.
Hillary Clinton hat vor allem ihre Stammwähler an sich gebunden. Jetzt geht der Kampf bei den Demokraten weiter. Hillary Clinton geht nach den Siegen in Texas, Ohio und Rhode Island mit ganz viel Rückenwind in die nächsten Aufgaben, Obama konnte nur in Vermont siegen. Das Momentum liegt wieder klar bei Hillary Clinton.
Bei den Republikanern ist alles entschieden. John McCain gewann alle vier Vorwahlen des Abends, hat jetzt genug Delegiertenstimmen für die Nominierung. Seine Kontrahenten sind aus dem Rennen ausgestiegen, heute soll John McCain George W. Bush besuchen. Tätigkeiten, von denen die Demokraten noch mehrere Schritte entfernt sind. In den nächsten Tagen wird es durch die Vorwahlen in Mississippi und Wyoming keine Entscheidung geben, auch eine Entscheidung in Pennsylvania scheint fraglich. Obama hat immer noch einen Vorsprung in den Delegiertenstimmen, hat in Texas eventuell sogar mehr Delegierte gewonnen. Den Demokraten steht ein langer Frühling bevor.
[06h11] CNN wieder mit Spielereien. Und Obama holt wieder auf. 64% ausgezählt, nur noch 55.000 Stimmen Rückstand. Und über das Ergebnis der Caucus wollen wir noch mal gar nicht reden.
Aktuelle Delegiertenverteilung: Obama 1411, Clinton 1324.
So, ich lege mich nebenbei ins Bett, lasse aber alles an. Wenn was passiert, bin ich wieder da.
[06h07] Obamas letzte Hoffnung sind Houston und Dallas, die großen Städte, die immer noch nicht ausgezählt sind, teilweise erst bei 14%. Das kann noch dauern. Momentan sind fast 60% ausgezählt, Clinton kann den Vorsprung etwas ausbauen, knapp 60.000 Stimmen.
[06h00] Larry King ist auch aufgewacht. Die nächsten Vorwahlen der Demokraten sind übrigens am Samstag in Mississippi und am Dienstag in Wyoming. Der nächste wichtige Schritt kommt dann erst am Dienstag, 22. April, in Pennsylvania, wo 188 Delegierte vergeben werden.
[05h55] So, und damit sind eigentlich alle wichtigen Punkte abgehandelt. Nur noch die Frage, wie die Primary und Caucus in Texas ausgeht? Und das könnte noch etwas länger dauern.
[05h39] “City of Binding Lights” von U2 - Barack Obama kommt in San Antonio auf die Bühne. “Es ist ein enges Rennen in Texas.” Zunächst eine Gratulierung an Hillary Clinton, dann Dank an die Wähler in Vermont. “Wir haben die gleichen Vorsprung an Delegierten wie zu Beginn. Wir setzen unsere Kampagne fort.”Yes we can.” Obama sagt, dass die Bewegung nach Wandel noch nicht am Ende sei. Vor vielen Wochen wurden sie abgeschrieben, jetzt lasse man sich auch nicht unterkriegen. Scharfe direkte Angriffe gegen John McCain folgen, der, so Obama, lediglich die Politik von George W. Bush fortsetzen werde. Ansonsten nicht wirklich Neues, was ich noch nicht gehört habe. Wie gesagt, es ist das Momentum, das Barack Obama ganz allmählich abhanden gekommen ist.
[05h33] Zahlen für Ohio: 70% ausgezählt, Clinton führt 56 zu 42%. Nach vorläufigen Berechnungen bekommt Clinton 35 Delegierte, Obama 19.
Zahlen für Rhode Island: 97% ausgezählt, 58 zu 41 % für Clinton. Hillary bekommt 5 Delegierte, Obama einen.
Zahlen für Texas: Knapp 50% ausgezählt, 50 zu 48% für Clinton, knapp 28.000 Stimmen
[05h29] Die nächsten Wochen könnten eine ganz schmutzige Angelegenheit werden. Das war eben mehr als eine Comeback-Ankündigung von Hillary Clinton. Und ihr dürfte auch aufgefallen sein, dass es mit direkten Angriffen und mit teilweise fiesen Attacken gelingt Obama Stimmen abzunehmen. Der Senator aus Illinois wird sich in den nächsten Minuten in Texas äußern. Interessant wird zu sehen sein, wie Obama reagiert. Denn das Momentum, das Obama in den vergangenen Wochen so für sich beansprucht hat, ist jetzt wieder zu Hillary Clinton gewandert.
[05h24] MSNBC blickt genauer auf die Vorwahlen in Ohio. Die Wähler der Demokraten sind gespalten.
Mittlerweile nichts Neues in Ohio. Zwei Drittel sind augezählt, Clinton führt 57% zu 41%, Obama liegt auch in Texas hinten, 1%, und knapp 22.000 Stimmen.
[05h16] “The Rising” von Bruce Springsteen bereitet Hillary Clinton den Weg unter donnerndem Applaus ans Redepult. “Danke Ohio.Wir haben nicht aufgegeben, dieser Sieg ist für euch. Wie Ohio abstimmt, so stimmt die Nation ab. Meine Kampagne kommt wieder. Ohio hat es laut und deutlich gesagt. Wir sind wieder da. Wir gehen unseren Weg.” Ohio wisse, wie man einen Präsidenten auswähle. Hillary strahlt über beide Backen, eine innere Befreiung. “Wir brauchen einen Kandidaten, der Ohio gewinnen kann” [...und das bin ich - Anmerkung des Bloggers]. Ohio habe ein neues Kapitel in der Geschichte dieser Wahlkampfkampagne geschrieben. Und der Telefonanruf darf natürlich auch nicht fehlen.
[05h01] In Columbus verteiben sich die Hillary-Anhänger die Zeit in die Kamera von CNN zu jubeln, jedes Mal, wenn sie sich auf der großen Leinwand sehen. In Texas 33% ausgezählt, Clinton führt 50 zu 48%.
[04h55] CNN: Hillary Clinton gewinnt Ohio !!! Trotz der zahlreichen Auszählungen rund um Cleveland geht Ohio wohl an Hillary Clinton. Das ist dann der erste Big Point für Clinton in dieser Nacht und ein ganz wichtiger Sieg. Damit dürfte klar sein, dass Hillary Clinton unabhängig vom Ausgang der Vorwahlen in Texas weiter im Rennen bleibt. Und da freut sich dann besonders John McCain. Momentan sind 55% ausgezählt, Clinton führt 58 zu 40%.
[04h47] Hillary Clinton liegt in Texas jetzt vorne mit 1000 Stimmen, 24% sind ausgezählt. Die ehemalige First Lady tritt nun auch gleich vor ihre Anhänger.
[04h43] Das mit der Rede von Hillary Clinton scheint sich noch etwas zu verzögern. Sky News hat bisher wieder ins Studio geschaltet und bringt nochmal eine Zusammenfassung des Abends und der Nacht. Mache ich das auch mal.
- John McCain hat die Vorwahlen der Republikaner in Vermont, Rhode Island, Texas und Ohio gewonnen und hat die magische Grenze von 1.191 Delegierten überschritten und ist damit offiziell Kandidat der Republikaner
- McCain hat in einer Rede seine Nominierung bestätigt. Er wird morgen ins Weiße Haus zu George We. Bush fahren. Zuvor hatte Mike Huckabee seinen Rückzug vom Nominierungsmarathon angekündigt.
- Barack Obama hat die Vorwahlen in Vermont gewonnen, Hillary Clinton hat Rhode Island gewonnen.
- Ohio und Texas sind weiterhin too close to call. In Texas liegen beide Kandidaten gleich auch, in Ohio liegt Clinton leicht vorne. Aber in beiden Staaten ist noch alles offen.
- In Ohio sind vor allem die Gebiete mit Afro-Amerikanischer Bevölkerung und die Stadt Cleveland noch nicht ausgezählt, in Texas fehlen ebenfalls noch einige Städte. Clinton schneidet vor hier vor allem in ländlichen Gebieten gut ab, Obama in den Städten.
[04h30] 19% in Texas ausgezählt, beide gleichauf bei 49%, Unterschied von knapp 7000 Stimmen.
[04h27] CNN spielt mal wieder mit der Grafik, zeigen dass der Sieg von Clinton in Ohio noch nicht in trockenen Tüchern ist. Cleveland und andere Städte haben noch nicht komplett ausgezählt. Zudem sind die Gebiete, in den African-Americans leben, noch nicht ausgezählt.
[04h24] Sky News ist schon live in Columbus/Ohio für die Rede von Hillary Clinton, CNN noch in der Werbung.
[04h18] CNN präsentiert neue Daten, wonach in Texas und Ohio die unentschlossenen Wähler der letzten Tage klar in Richtung Hillary Clinton tendierten, teilweise mehr als 60%. Für Texas bei weißen Wählern 55% Clinton, 44% Obama, African-Americans 89% für Obama, 11% für Clinton. In Ohio etwas bessere Werte für Hillary Clinton bei weißen Wählern.
[04h12] So, die Caucuses sind jetzt auch in Gang gekommen in Texas, wenn auch sehr schleppend. Dass die Leute da überhaupt noch Bock zu haben. Und wieviele schauen eigentlich zeitgleich das Spiel der San Antonio Spurs ? 53:42 gegen New Jersey Mitte des 3. Viertels. Die Halle müsste doch leer sein.
[04h08] Texas und Ohio können ganz zähe Angelegenheiten werden, zumindest Texas. In Ohio sieht es immer mehr nach Hillary Clinton aus.
Texas: Obama 50%, Clinton 48% (12% ausgezählt)
Ohio: Clinton 57%, Obama 41% (31% ausgezählt)
In Ohio kann Obama etwas zulegen, aber in Texas wird das Rennen immer enger. Momentan ist es in absoluten Stimmen gemessen ein Unterschied von knapp 27000 Stimmen.
[04h03] San Antonio ist die einzige Metropolregion in Texas, die wohl nicht von Barack Obama gewonnen wird. Die genaue Übersicht bietet CNN.
[03h58] John McCain hat wie der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gesprochen. “We don’t hide from history, we make history.” Wow.
[03h54] Hillary Clinton holt etwas auf in Texas. 7% sind ausgezählt, Obama führt nur noch 51 zu 48%. Wie gesagt, dabei handelt es sich nur um die Primary, nicht um die Ergebnisse des Caucus. Deutliche Vorsprünge für die ehemalige First Lady weiterhin in Ohio und Rhode Island.
[03h48] John McCain kommt unter “Eye of the tiger” auf die Bühne in Dallas. “Ich werde der Kandidat der Republikaner sein”. Er bedankt sich bei allen Wählern und Untersützern, die die Wahlkampagne unterstützt haben. Er bedankt sich bei allen ehemaligen Gegnern und dankt besonders Mike Huckabee. Und nennt dann eine ganze Liste von Personen, den er danken will. Nun beginne der wichtigste Abschnitt der Wahlkampagne. “Ich verstehe die Verantwortung dieser Nominierung und werde euch alle nicht enttäuschen”.
[03h42] Nach Informationen von CNN wird John McCain in Kürze vor seine Anhänger treten. Bei den Republikanern ist die Luft eigentlich raus. McCain führt in allen Staaten mehr als deutlich. Ich werde die ergebnisse bei Auszählung der Hälfte der stimmen noch mal erwähnen. Bleiben wir bei den Demokraten. Viele Bezirke in Texas und Ohio sind noch nicht ausgezählt, der Bereich, in dem die Lations wohnen, hat noch keine Ergebnisse gemeldet, ebenso die Metropolregionen Dallas und Austin.
[03h37] Damit bleiben jetzt noch zwei Fragen zu beantworten. Wer gewinnt Ohio, und wer gewinnt Texas? Noch ist gar nichts entschieden. Die Bezirke in Ohio, in denen Obama mit mehr Stimmen rechnen kann, sind noch nicht komplett ausgezählt. Alles noch völlig offen.
[03h34] Mal wieder ein Schwung aktuelle Ergbnisse der Demokraten
Texas: Obama 53%, Clinton 46% (3% ausgezählt)
Ohio: Clinton 59%, Obama 39% (9% ausgezählt)
Vermont: Obama 59%, Clinton 39% (50% ausgezählt)
Rhode Island: Clinton 53%, Obama 46% (13% ausgezählt)
[03h26] Fox und CNN bestätigen entsprechende Meldungen. Damit geht Rhode Island an Hillary Clinton, was aber aufgrund der Umfragen erwartet wurde. Bis jetzt sind dort 13% ausgezählt, Clinton führt 53% zu 46%, entspricht in etwa 1200 Stimmen.
[03h24] MSNBC: Hillary Clinton gewinnt Rhode Island. Finde ich jetzt etwas voreilig, denn das sieht mehr als knapp aus. Bis jetzt haben das die Kollegen unique.
[03h19] Mike Huckabee tritt vor die Presse und seine Anhänger in Irving, Texas. Mike Huckabee wird das Nominerungsrennen verlassen. Er habe mit McCain vor wenigen Augenblicken telefoniert. Huckabee wird McCain mit allen Kräften unterstützen. Man brauche eine geschlossene republikanische Partei. Er habe vielen Leuten zu danken, ganz besonders seiner Ehefrau, die direkt neben ihm steht. Wir müssen das Rennen als Erste beenden. Ich verliere lieber eine Wahl als meine Prinzipien, die mich auf die politische Bühne gebracht haben.
[03h17] Fox: Rhode Island bei den Demokraten “too close to call”. 3% ausgezählt, Clinton liegt bei 51%, Obama bei 48%.
[03h14] Mike Huckabee wird in Kürze ein Statement abgeben. Keine Ahnung, ob er sich schon jetzt zurückzieht. Wahrscheinlich nimmt er nur Stellung zu den Ergebnissen.
[03h05] Korrespondentin von CNN hat erfahren, dass Mike Huckabee spätestens am Donnerstag seinen Rückzug bekanntgibt.
[03h03] Texas war schon immer ein enger Staat. 2% mittlerweile ausgezählt, 54% zu 45% für Obama.
[03h01] CNN: John McCain gewinnt Texas und Rhode Island und ist somit offiziell Kandidat der Republikaner für das Präsidentenamt.
Die Grenze von 1191 Delegierte ist überschritten. 1195 Delegierte fallen nach aktuellen Prognosen auf John McCain. Was für ein politisches Comeback.
[02h59] Es gibt Unregelmäßigkeiten in Ohio mit Stimmzetteln, wird berichtet. Zudem hat Obama per Gerichtsbeschluss im Rücken durchgesetzt, dass bis 03h00 deutscher Zeit die Wahllokale geöffnet sind aufgrund des schlechten Wetters. So, jetzt schließen die Wahllokale in Texas und Rhode Island. Zeit für die nächsten Prognosen.
[02h57] Überblick über die aktuellen Zahlen bei den Republilanern
Texas: McCain 56%, Huckabee 32%, Paul 5% (1% ausgezählt)
Ohio: McCain 68%, Huckabee 23%, Paul 4% (weniger als 1% ausgezählt)
Vermont: McCain 72%, Huckabee 15%, Paul 6% (37% ausgezählt)
[02h52] Überblick über die aktuellen Zahlen für die Demokraten
Texas: Obama 56%, Clinton 43% (1% ausgezählt)
Ohio: Clinton 60%, Obama 38% (weniger als 1% ausgezählt)
Vermont: Obama 59%, Clinton 39% (38% ausgezählt)
[02h37] CNN und Fox berichten, dass Präsident George Bush morgen John McCain zum Kandidaten der Republikaner ernennen wird. Ofiziell ist diese Meldung aber nicht bestätigt.
[02h34] Alle aktuellen Zahlen werden im CNN Election Center minütlich aktualisiert.
[02h31] CNN mit Schalten zu den Caucuses der Demokraten nach Texas, großer Andrang. Wie gesagt, die Caucuses finden erst statt, wenn die Primaries beendet sind. 2/3 der Delegierten werden via der Primary, 1/3 via der Caucus ermittelt.
[02h29] Ach, CNN ist trotz der ein oder anderen Werbeunterbrechung schon ein toller Sender. Da steht eine sehr attraktive Moderatorin mit der ersten Gesprächsrunde, im Hintergrund sieht man die anderen Gesprächsrunde sitzen und Kaffee trinken. Dann kommt wieder Wolf Blitzer mit aktuellen Zahlen und wenn es ganz toll kommt, dann kommt noch John King und pinselt auf den zahlreichen interaktiven Karten und Grafiken rum. So stelle ich mir politischen Journalismus vor.
[02h22] Fox News berichtet, dass Mike Huckabee sich noch heute Nacht deutscher Zeit äußern wird. Bei Fox wird darüber spekuliert, ob er aus dem Rennen um die Nominierung aussteigt. CNN eben mit einer Schalte nach Columbus/Ohio zum Clinton Headquarter. Sie sei zuverlässig, dass man Ohio gewinnen würde.
[02h10] Erste Zahlen aus Texas, weniger als 1% ausgezählt. Obama 58%, Clinton 41%, John McCain 53%, Mike Huckabee 35%
[02h07] MSNBC berichtet, dass John McCain morgen seine Nominerung als Kandidat für die Republikaner verkünden will.
[02h04] Und da ist auch endlich Campbell Brown. Hach
[02h01] CNN zeigt gerade sehr ausführlich an einer Grafik, dass auch wenn Hillary Clinton heute die restlichen drei Vorwahlen gewinnt, sie nicht vor Barack Obama liegen wird, weil die Stimmen proportional verteilt werden. Interessant auch: Sollte Hillary Clinton alle noch ausstehende Vorwahlen gewinnen, würde sie nicht die eigentlich notwendigen 2.025 Delgiertenstimmen bekommen.
[01h55] Erste Zahlen für Ohio, Clinton 60%, Obama 38%, aber erst wenige Prozent der Stimmen ausgzählt. Es ist weiter too close to call. Bei den Republikanern McCain bei 63% deutlich vor Huckabee und Paul.
[01h52] Nächster Schritt ist dann gegen 2h00 eine erste Prognose für Texas, wobei einige Wahllokale noch nicht geschlossen haben.
[01h48] Erste Ergebnisse der Exit Polls für Texas. 64% der Latinos für Hillary Clinton, 35% für Barack Obama. Wahnsinn, hat jemand signifikante Beweise für die Theorie, dass Republikaner in Texas aufgefordert wurden Hillary Clinton zu wählen, damit das Rennen weiter offen bleibt, Obama und Clinton sich weiter zerfleischen, und McCain sonnt?
[01h44] Hochrechnungen für Vermont: Obama 57%, Clinton 41%, bei den Republikanern McCain 75%, Huckabee 13% und Ron Paul 4%.
[01h42] Erste Ergebnisse der Exit Polls. College Abschluss für Obama, kein College-Abschluss für Clinton. Obama gewinnt bei Anhängern von Gewerkschaftern, Clinton bei finanziell besorgten Menschen. Aber alles nur hauchzarte Vorsprünge, deshalb weiter kein Ergebnis.
[01h38] Sehe ich das richtig, dass einzig und allein SPIEGEL Online und das ZDF die Meldung mit Vermont schon verarbeitet hat? Bei N-TV läuft die Doku “Deluxe - alles was Spaß macht”.
[01h34] MSNBC und Fox News bestätigen die ersten Meldungen von CNN. McCain bekommt somit die 85 Delegierten, steht mit Vermont jetzt bei 1.095 Delegierten. Fehlen also noch 96 bis zur magischen Grenze.
[01h30] CNN: John McCain gewinnt Ohio, das Rennen bei den Demokraten ist too close to call, es ist ein “competitive race”.
[01h28] Wieviele Menschen sitzen da bei CNN eigentlich rum? Ich verliere da langsam den Überblick. Und ich vermisse die bezaubernde Campbell Brown, aber das nur am Rande. So gleich erste Prognosen aus Ohio.
[01h25] In Ohio wird im Bezirk Sandusky die Öffnung der Wahllokale verlängert, bis 03h00 deutscher Zeit aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse, 83% der schwarzen Bevölkerung wählten Obama in Vermont.
[01h23] Der Wahlkampf zwischen Hillary Clinton und Barack Obama hat in den letzten Tagen an Schärfe gewonnen. Da ging es um nächtliche Anrufe bei Krisen in der Welt etc. etc. Der Wahlkampf war noch nie so hart geführt worden. Was Clinton an Offensive in den TV-Duellen vermissen ließ, zeigte sie dann in den Reden vor ihren Anhängern. Ob diese Stategie aufgeht, wird spannend zu sehen sein. Denn so könnte man das Momentum wieder auf seine Seite ziehen. Aber wie gesagt, mal schauen. Ehemann Bill hat gesagt, dass, wenn sie nicht Ohio und Texas gewinne, müssen sie aus dem Rennen aussteigen. Hillary drehte die Medaille um. Wenn Obama nicht Texas und Ohio gewinnt, dann verliere er seine Position als front runner.
[01h17] John McCain bekommt also alle 17 Delegiertenstimmen von Vermont. Bei den Demokraten wird das proportional entsprechend dem Stimmenanteil vergeben. 15 Delegierte sind zu verteilen. Die proportionale Verteilung gibt es übrigens auch in Ohio und Texas.
[01h15] Was mich schon wieder an den politschen Journalisten hier wie jenseits des Teiches ein bisschen stört. Was passiert wenn, kann Hillary noch, was macht Obama, wenn? Soviele Fragen, die ehe nicht beantwortet werden können. Vielleicht warten wir erstmal die Ergebnisse der Nacht ab.
[01h08] Also die erwarteten Ergebnisse in Vermont. Interessant ist dann noch vor allem, wieviele Delegierte Obama auf sich vereinen kann. Die nächsten Prognosen folgen dann in einer halben Stunde. Um 01h30 deutscher Zeit schließen die Wahllokale in Ohio, um 03h00 deutscher Zeit in Rhode Island, in Texas schließen die Wahllokale um 02h00, in den Bezirken zum Grenzgebiet nach Mexiko gegen 03h00 deutscher Zeit.
62% der weißen Wähler stimmten für Obama. Mehrheiten für Obama auch bei Männern und Frauen. Auch bei den 65+ fast 20% Vorsprung für Barack Obama.
[01h04] MSNBC und CNN berichten: Obama und John McCain gewinnen in Vermont
[01h02] Entscheidene Staaten sind also Texas und Ohio. Ich frage mich immer noch, wer das Wahlsystem in Texas erfunden hat. Der hatte wohl auch mal einen Augenblick, wo er nichts zu tun hat. Also: 228 Delegierte werden in Texas vergeben. 126 Delegierte werden in einer Primary vergeben, verteilt auf die 31 Distrikte im Bundesstaat. Jeder Distrikt vergibt am 4. März zwischen zwei und acht Delegierte. Wie viele, hängt nicht etwa von der Größe des Bezirks ab oder von der Zahl der Einwohner - sondern von der Wahlbeteiligung bei den letzten landesweiten Wahlen. Nach der Primary werden dann noch einmal 67 Delegierte in Caucuses gewählt. Und die restlichen Delegierte sind dann 35 Superdelegates. Wichtig sind dann wohl die Ergebnisse und dass da einer den Überblick behält.
[00h56] So, dann wollen wir uns mal ins Lager der Demokraten begeben. Die Ausgangslage ist klar: Hillary Clinton braucht Siege und vor allem mehr Delegierte als Barack Obama. Blicken wir zunächst auf die letzten Umfrageergebnisse.
Texas: Clinton 47,4% ; Obama 45,7%
Ohio: Clinton 50,1% ; Obama 43%
Rhode Island: Clinton 48%, Obama 38,3%
Vermont: Obama 57%, Clinton 33%
Deutliche Siege gibt es wohl für Obama in Vermont und Clinton in Rhode Island. Knapper Vorsprung für Clinton in Texas und Ohio. Aber wie zuverlässig die Umfragen bisher waren, wissen wir, dass es nicht mehr als ein Stimmungsbericht ist.
[00h46] Phoenix beginnt mit der Übertragung, die bis 07h30 dauern wird. Was genau geplant ist, kann man hier nachlesen. Phoenix übernimmt ab 01h00 wieder das Signal des Fernsehsenders MSNBC, das Programm wird von Dokumentationen und Gesprächen mit den Studiogästen unterbrochen. Hier werden meine GEZ-Gebühren sinnvoll genutzt.
[00h43] Ein paar aktuelle Meldungen
- In Ohio wird heute nach einem neuen Wahlsystem gewählt. Mehr dazu hier
- Letzte Befragungen in Ohio sehen das Thema Wirtschaft als wichtigstes Thema, hohe Wahlbeteiligung unter independent Voters
- Ohio wird gerade von einem Sturmtief mit gefrierendem Regen heimgesucht. Der Verkehr in Cleveland ist weitgehend zum Erliegen gekommen.
- Die Wahllokale in Ohio schließen gegen 1h30 deutscher Zeit.
[00h36] Im Situation Room trudeln so langsam erste Befragungen ein, die man am Wahltag gemacht hat. Die sind nicht repräsentativ, geben aber einen ersten Anhaltspunkt. Mehr aber auch nicht. In Ohio stimmen 56%, die keinen College-Abschluss haben, für Hillary Clinton, 42% für Obama. Wähler, die einen College-Abschluss haben, stimmen zu 56% für Obama und 42% für Clinton. In Texas sehen 55% zu 39% der Wähler Hillary Clinton als die Präsidentin mit der größeren Erfahrung. Allerdings sagen auch 52% zu 36%, dass Clinton einen unfairen Wahlkampf führt.
Ansonsten gibt es ein paar Gespräche, ein paar Interviewpartner. Man untersucht die Rolle der Superdelegierten (sollen sie nach ihrer Meinung abstimmen oder die Meinung der Bevölkerung in ihrem Bundesstaat abstimmen?) und klären die Frage, ob Hillary Clinton, falls sie sich im Lager der Demokraten durchsetzt, überhaupt eine Chance gegen John McCain hat.
[00h26] Ziemlich viel Werbung für das best political television.
[00h19] Hey, John Kerry im Interview mit Wolf Blitzer. Nimmt Stellung zu den Vorwürfen der Clinton-Administration, wonach Obama im Hintergrund anders agiert als auf den Wahlkampfveranstaltungen. Kerry weißt die Vorwürfe zurück. “Obama is on the winning street. It’s all about the delegates.”
[00h15] Nochmal kurz zum TV-Fahrplan. Bis 01h00 läuft jetzt noch der Situation Room, dann geht es ab 02h00 deutscher Zeit mit dem Election Center weiter. Phoenix geht ab 00h45 auf Sendung.
[00h14] Fangen wir mal bei den Republikanern an. Das ist ja ganz einfach darzustellen. Es ist schon längst kein Zweikampf mehr zwischen John McCain und Mike Huckabee. Nur noch 172 Delegiertenstimmen benötigt McCain für die Nominierung, heute werden bei den Republikanern 265 Delegierte vergeben. Es könnte also auch offiziell im Lager der Republikaner heute zu Ende sein mit dem Nominerungsmarathon.
Letzte Umfragen sehen McCain in Ohio und Texas deutlich vorne. In Texas führt McCain 53,8% zu 34,4% und in Ohio 55% zu 28,8%. In Vermont führt er teilweise mit bis zu 30 Prozentpunkten. In Rhode Island ist der Vorsprung etwas geringer, wobei Rhode Island auch wirklich nur am Rande eine Bedeutung dastellt.
[00h05] Willkommen im Situation Room mit dem best political team.
[00h03] So, ich habe mich für eine lange Nacht halbwegs eingerichtet. Es ist die letzte Chance für Hillary Clinton. Siege in Texas und Ohio müssen her. Zudem wird auch in Rhode Island und Vermont abgestimmt. Sowohl Republikaner als auch Demokraten halten in diesen Staaten ihre Vorwahlen ab. Mal sehen, was die Nacht so bringt. In der nächsten Stunde letzte Infos zu Umfragen und ein paar allgemeine Infos.



Mittwoch,5 März, 2008 um 3:37
Moin!
Erstmal ein Kalauer zu früher Stund: In Sandusky/Ohio gibt es bestimmt eine Achterbahnfahrt.
Jetzt mal zu den Fakten: Huckabee jetzt als Vizepräsident?
Mittwoch,5 März, 2008 um 3:40
Moin zurück,
ich gehe mal davon aus, dass das in Ohio noch länger dauert. Ich finde, das ist eher eine Rutschpartie. Huckabee wird sicherlich eine Rolle spielen, aber ich kann ihn mir als Vizepräsidenten nur schwer vorstellen.
Mittwoch,5 März, 2008 um 2:15
Holla die Waldfee, das ist mal eine Livebloggerleistung par excellence! Bei so spannender Berichterstattung fange ich sogar an, mich für Politik zu interessieren
Schönen Gruß und der Tipp, morgen mal beim Werder-Blogging auf bremen4u.de vorbeizuschauen!
Mittwoch,5 März, 2008 um 3:06
Habt ihr euch also entschieden, Geld zu blechen für die IPTV-Übertragung? Habe lange mit mir gerungen, aber ich fand das einfach zu teuer. Ich werde dann wohl mich aufs Radio beschränken und bei euch mal vorbeischauen.
Donnerstag,6 März, 2008 um 4:10
…und sind so schlau als wie zuvor.
Dann also bis zum 3. Juni in Montana und South Dakota. Es würde mich nicht wundern, wenn selbst das noch nicht das Ende ist.
Wahrscheinlich steht im November nur McCain (+ Ralph Nader :-)) zur Wahl, weil sich die Demokraten noch nicht einig geworden sind. Man muss sich mal vor Augen führen, was allein schon an Ressourcen rausgehauen werden, noch bevor man sich überhaupt mit dem eigentlichen Gegner auseinandersetzen kann. Da wird mir ganz schwindelig. Wenn ich jetzt Stimmen höre, die sich eine Art Vorwahl auch in Deutschland vorstellen könnten, muss ich milde lächeln. Von der völlig unterschiedlichen politische Architektur ganz abgesehen.