Medien, Sport und Politik

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Archiv für Januar 9th, 2008

Zitat des Tages: Mittwoch 09. Januar 2008 - Medienkritik

Verfasst von Felix am Mittwoch,9 Januar, 2008

“Es gibt Fernsehprogramme, von denen erhebliche Gefahren  für Jugendliche ausgehen. Dies sind zum Beispiel RTL2 und Super-RTL.”
Baden-Württembergs Ministerpräsident Oettinger

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Carling Cup Halbfinale, FC Arsenal - Tottenham Hotspur

Verfasst von Felix am Mittwoch,9 Januar, 2008

[22h56] Endstand Arsenal-Tottenham 1:1. Insgesamt schmeichelhaft für die Gunners. Die Spurs müssen sich vorwerfen lassen, dass sie ihre zahlreichen Chancen nicht genutzt haben. So hätte man den Sack frühzeitig zu machen können. Die Gunners zwar zu Beginn mit viel Tempo und Spielfluss, ab der 30. Minute dann aber der Bruch im Spiel. Arsenal praktisch ohne Torchance 40 Minuten lang. Am Ende reicht ein glückliches Tor von Walcott. Insgesamt verspricht das viel viel Dramatik für das Rückspiel am 22. Januar an der White Hart Lane. Können wir uns schon mal drauf freuen.

[22h54] Unspektakuläre Nachspielzeit.

[22h52] Walcott verletzt sich ohne Einwirkung des Gegners, muss verletzt raus, Randall drin. 3 Minuten Nachspielzeit.

[22h49] Zwei Minuten noch. Alles ist möglich, gerade bei der Abwehrleistung der Gunners. Und wenn es schief läuft für Tottenham werden sie noch mehr bestraft, dass sie ihre Chancen nicht genutzt haben.

[22h44] Defoe für Keane bei den Spurs. Fast der geniale Schachzug, doch Defoe schießt aus fünf Metern freistehend in den Londoner Abendhimmel. Das hätte das 2:1 sein müssen. Offenes Spiel.

[22h43] Und jetzt 10 Minuten Pokalfight ohne Tabus im Emirates.

[22h40] Arsenal-Tottenham 1:1 durch Theo Walcott (80.). Die Spurs verdaddeln vorne den Ball und dann geht es endlich mal schnell, letztendlich steckt Eduardo wunderbar in den Lauf von Walcott durch, dessen Schuss abgefälscht wird und somit für Cerny nicht zu halten war. Unverdienter Ausgleich; das erste Mal, dass die Spurs nicht aufgepasst haben.

[22h39] Wechsel bei den Spurs. Malbranque geht, für ihn jetzt Boateng in der Partie.

[22h35] Arsene Wenger schaut aus, als sei er gerade von seiner Ehefrau vor die Tür gesetzt worden. Bei den Gunners läuft rein gar nichts zusammen.

[22h31] Meine Herren, Wengers Einwechselungen haben sich überhaupt nicht ausgezahlt. die Gunners spielen eine grausame zweite Hälfte, Bendtner und Eduardo sind völlig aus dem Spiel mit null Bindung Richtung Mitspieler. Walcott auf rechts kann sich Lennon und Jenas kaum durchsetzten. Und hinten ist Arsenal weiter anfällig, Senderos mit abenteuerlichem Stellungsspiel. Die Spurs dem 2:0 näher.

[22h27] Die Taktik der Spurs geht auf. Defensiv gut stehen, offensiv auf konter warten. So hält man Arsenal im Schach.

[22h17] Aus dem BBC Live-Ticker die Beiträge zweier User, die zum Schmunzeln anregen.

“This year so far I’ve had my girlfriend dump me, my work cut my hours so much I need a new job, I’m £14k in debt and to compound my misery, Spurs are beating my beloved Arsenal. Roll on 2009!” Antwort: “You think you’ve got it hard? I’m a Newcastle fan!”

        [22h14] Und es bleibt dabei, dass die Spurs das Spiel im Griff haben, wobei die Gunners wieder verstärkt offensiv gefährlich werden. Heißt wohl auch, dass man hinten noch etwas offener steht. Wenn das überhaupt noch geht…

        [22h07] Arsenal wechselt zweimal. Eduardo für van Persie und Sagna für Djourou, der fürchterlich gespielt hat. Weiter geht es.

        [22h05] Alan Shearer steht für den Job als Nachfolger von Sam Allardyce nicht zur Verfügung, hat die BBC erfahren.

        [21h50] Halbzeit Arsenal-Tottenham 0:1. Nach anfänglicher Dominanz der Gunners eine ganz ganz starke Hälfte der Tottenham Hotspur. Verdiente Führung, die durchaus hätte höher ausfallen können.

        [21h48] Und mittlerweile wäre ein 2:0 oder 3:0 für die Spurs durchaus im Rahmen und auch verdient.

        [21h45] Das Momentum liegt klar bei den Tottenham Hotspur, die das Spiel völlig dominieren, spielen variabel und haben mit Berbatov vorne ein stets anspielbereite Station. Und alternativ holt sich der Bulgare die Bälle aus dem Mittelfeld und legt dann wunderbar auf wie beim 1:0. Großes Kompliment an die Spurs. Es ist ruhig geworden im Emirates. Arsenal ohne echte Chance in den letzten 20 Minuten.

        [21h38] Arsenal-Tottenham 0:1 durch Jermaine Jenas (37.). Verdiente Führung für die Spurs und wunderbar herausgespielt. Berbatov mit feinem Passs auf Keane, der in die Mitte legt, wo Jenas nur noch einschieben muss. Große Lücken in der Abwehr von Arsenal, aber diesmal endlich auch klasse abgeschlossen von den Spurs.

        [21h37] Die Spurs werden frecher, und Arsenal wirkt unsortiert in der abwehr. Fabianski muss mehrere male vor einschussbereiten Spurs retten, pariert den Schuss von Berbatov. Das Spiel hat sich in die Hälfte der Gunners verlagert.

        [21h34] Und mal wieder so eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Gunners. Trotz Unterzahl kann sich Keane nach schönem Zuspiel durchsetzen, sein Schuss wird von Senderos geblockt, den Abpraller kann Malbranque völlig frei aufnehmen, verzieht aber denkbar knapp. So müsste es für die Spurs laufen.

        [21h26] Berbatov wird nach schöner Einelleistung an der Strfraumgrenze von Senderos gefoult. Den fälligen Freistoß verzieht O’Hara knapp. Also auch die Spurs mit ihrer ersten Chance. Und Arsenal spielt einen unglaublichen letzten Pass im Angriff, da ist von Lupfer bis Hacke alles dabei. Sieht schön aus, ist aber völlig uneffektiv.

        [21h21] Die neu formierte Viererkette der Gunners wirkt noch etwas unsortiert und anfällig. Das sollten die Spurs ausnutzen. Die Gunners spielen zwar ganz gut nach vorne, vermissen es aber den letzten Pass zu spielen. Die Spurs stehen soweit ok in der eigenen Defensive, haben offensiv aber noch nicht viel Land gesehen.

        [21h16] Erste richtig gute Chance der Gunners, die wunderbar herausgepielt wurde. Van Persie legt nach recht raus auf Hoyte, der eine butterweiche Flanke schlägt. Doch den Kopfball von Bendtner kann Cerny glänzend klären.

        [21h10] Kaum Taktiereri, es wird belebend nach vorne gespielt, viel Tempo, aber bis jetzt auch noch wenig Struktur und viele Abspielfehler.

        [21h03] So, dann auf ein gutes Spiel. Die Spurs von links nach rechts, die Gunners stoßen an. Fantastische Stimmung.

        [21h00] Kommentar der BBC zur Entlassung von Sam Allardyce. Warum Sam Allardyce der falsche Weg für Newcastle war…

        [20h58] Die Aufstellungen im Emirates Stadium

        Arsenal: Fabianski - Hoyte, Djourou, Senderos, Traore - Walcott, Denilson, Gilbeto Silva, Diaby - Van Persie - Bendtner

        Tottenham: Cerny - Chimbonda, Dawson, King, Lee - Lennon, Jenas, O’Hara, Malbranque - Berbatov, Keane

        Beim Sturmduo der Spurs läuft mir gerade das Wasser im Mund zusammen. Zumindest Berbatov ist in bestechender Form.

        [20h53] Arsenal-Tottenham. Lassen wir mal die augenblickliche Lage in der Liga und im FA Cup außen vor. Es ist ein Derby, es ist ein kleiner Pokal, die Fans hassen sich, die Spurs haben seit 1999 nicht mehr gegen die Gunners gewonnen - damit sollte alles für einen unterhaltsamen Abend gegeben sein.

        [20h37] Sam Allardyce in Fotos. Alan Green, Kommentator bei 5live, brachte gerade einen anderen Namen ins Spiel, den ich mir sehr gut in Newcastle vorstellen kann: Martin Jol.

        [20h28] Anstoß 21:00 Uhr. Probleme auf der Victoria Line und Verkehrsprobleme in London.

        [20h25] Meine Herren, da werden schon wieder Namen genannt. Jose Mourinho zu Newcastle? Newcastle will einen “big” Manager, da war wohl Big Sam nicht big genug. Also Alan Shearer wird natürlich auch genannt.

        [20h16] Teamnews von Alan Green aus dem Emirates. Arsenal ohne Eduardo, der geschont wird. Dafür beginnt van Persie von Beginn an. Bei den Spurs ist Paul Robinson nach der katastrophalen Vorstellung im FA Cup gegen Reading nur auf der Bank.

        [20h06] Sir Bobby Robson im Interview bei 5live. Er war überrascht von der Nachricht, zumal die Leistungen in letzer Zeit stimmten, nur nicht die Ergebnisse. Es ist ein Schock. Der Druck auf die Trainer ist einfach zu hoch. Die acht Trainerentlassungen diese Saison markieren dies. Es ist traurig, was in Newcastle passiert ist.

        [19h59] BBC Five Live beginnt mit der Vorberichterstattung. Vielleicht gibt es ja dort neue Aspekte. Mit einem Interview von Sam Allardyce bei der BBC brauchen wir wohl nicht zu rechnen.

        [19h57] Zur Situation bei Newcastle United. Der Rücktritt schwebte zwar irgendwie schon länger über Big Sam, kommt jetzt aber doch mehr als plötzlich und unerwartet, zumal Allardyce am Mittag noch eine Pressekonferenz gab, aber überhaupt keine Anzeichen gab, dass er den Klub am frühen Abend verlassen würde. Jetzt hat man sich mündlich auf eine Trennung verständigt. Einen Nachfolger soll es laut dem ehemaligen Kapitän Alan Shearer noch nicht geben, am Samstag beim Auswärtsspiel im Old Trafford betreut Nigel Pearson das Team. Letztendlich war es wohl das schlechte sportliche Abschneiden, das unter den Erwartungen in Newcastle lag und welches sich Sam Allardyce sicherlich auch anders vorgestellt hat. ausgestattet mit einem 3-Jahres-Vertrag geht die Zeit von Big Sam bei den Magpies schon nach acht Monaten zu Ende.

        [19h47] Schönen Abend, Die Zeit scheint nicht still zu stehen. Sam Allardyce und Newcastle gehen getrennte Wege. Dies wurde mündlich vereinbart. Mir wäre fast eben das Brot vom Teller gefallen, als ich beim Abendessen Sky News geschaut habe. Wlles weitere zur Situation in Newcastle und das Nord-London-Derby im Carling Cup in den nächsten Stunden hier.

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        Überraschungen der Comeback Kids - Clinton und McCain siegen in New Hampshire

        Verfasst von Felix am Mittwoch,9 Januar, 2008

        Manchmal kommt es ganz anders, als man erwartet und ich teilweise auch gehofft habe. hier sind die vorläufigen Ergebnisse der Primaries in New Hampshire:

        Demokraten: Hillary Clinton 39%, Barack Obama 37%, John Edwards 17%, Richardson 5%

        Republikaner: John McCain 37%, Mitt Romney 32%, Mike Huckabee 11%, Rudolph Giuliani 9%, Ron Paul 8%, Fred Thompson 1%.

        Tja, wer hätte das gedacht, dass Hillary Clinton das Ruder noch einmal herumreißt. In allen Umfragen lag sie gestern auch noch deutlich hinter Barack Obama, konnte aber letztendlich ein paar 1000 Stimmen mehr für sich verbuchen. Entsprechend selbstbewusst zeigte sie sich nach dem Sieg und sprach davon, dass sie nie alleine im Wahlkampf sei, sondern Millionen von Menschen hinter ihrer Politik. Amerika sei es wert für das Land im Wahlkampf zu kämpfen. Obama gratulierte Hillary Clinton, vermied in seiner Dankesrede das Wort Niederlage und kündigte weiter einen harten Kampf an. Bei den Republikanern setzte sich McCain dann erwartungsgemäß durch und ist somit wieder voll im Rennen um die Nominierung. Mitt Romney zum zweiten Mal auf dem zweiten Platz, deutlich vor dem Überraschungssieger in Iowa, Mike Huckabee. Rudolph Giuliani, der null Anstrengung in New Hampshire zeigte, kann immerhin 9% für sich verzeichnen.

        Hat sich also durch New Hampshire etwas wesentlich verändert? Von den Grundmustern her nein, in Einzelheiten durchaus. Bei den Demokraten läuft es immer mehr auf den angekündigten Zweikampf zwischen Clinton und Obama hinaus, John Edwards wird es schwer haben da mitzuhalten. Wenn das Pendel in den letzten Tagen klar in Richtung Barack Obama ausgeschlagen hat, dann ist es jetzt wieder mehr in die Mitte gerückt, wenn nicht sogar leicht zu Hillary Clinton, die durch den kurzfristigen und überraschenden Sieg wieder mehr Schwung in die anstehenden Aufgabe nimmt. Für Obama kommt es jetzt darauf an seinen Supportern und auch den Wechselkandidaten deutlich zu machen, dass noch nichts entscheiden sei und er immerhin Iowa klar für sich entscheiden konnte. Das kurzfristige Momentum liegt bei Clinton, insgesamt gesehen ist es aber weiterhin ausgeglichen. Bei den Republikanern ist die Ausgangslage für John McCain deutlich besser geworden. Experten sehen ihn in einem Wettstreit mit Rudolph Giuliani um die Nominierung bei den Republikanern. Der ehemalige Bürgermeister von New York konzentriert sich vor allem auf Florida und die Staaten des Super Tuesday am 05. Februar 2008. Mike Huckabee und mitt Romney müssen sich versuchen gegen diese beiden prominienten und deutlich erfahrenen Kandidaten duchsetzen. Wenn ich eine Prognose abgeben sollte, wird es sowohl bei Demokraten und Republikanern einen Zweikampf geben. Der Ausgang ist aber völlig offen.

        Wie geht es jetzt weiter? Morgen gibt es mal wieder eine Debatte, diesmal die Kandidaten der Republikaner bei Fox. Die Demokraten haben ihre nächste interne Diskussion am 15. Januar im Rahmen der Caucus der AfroAmerican in Nevada. Am 15. Janaur sind zudem Primaries in Michigan, am 19. Janaur dann Primaries der Republikaner in South Carolina. Dann wird interesant zu sehen sein, ob John McCain und Rudolph Giuliani sich von den anderen Kandidaten schon haben absetzten können.

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