Ein neuer Versuch: Auf der Suche nach Frieden für Nahost
Verfasst von Felix am Montag,26 November, 2007
Außenpolitisch blickt die Welt diese Woche nach Annapolis, wo die USA unter Federführung von Präsident George W. Bush einen neuen Versuch unternehmen wollen, im langjährigen Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser eine Lösung zu finden. Dass mittlerweile der gesamte Nahe Osten bis zum Iran ein einziges Pulverfass ist, macht die Sache nicht eben leichter. Es ist ein neuer Versuch - aber wo soll man anfangen, um der Region dauerhaften Frieden und Stabilität zu gewährleisten? Allgemein werden daher auch die Entwicklungen an das Treffen zutrückgeschraubt. Aber dennoch ist ein Versuch besser als keiner. Und auch schon eine Einigung (oder sei es nur ein Fortschritt) im Konflikt zwischen Israel und Palästina wäre ein wichtiges Zeichen für die gesamte Region. Es bleibt zu hoffen, dass das auch Olmert und Abbas berücksichtigen werden.
Zuletzt noch ein Radio-Tipp. HR2 beschäftigt sich heute ab 18.05 Uhr in der Sendung “Der Tag” mit dem Nahost-Konflikt. Titel der Sendung: “Letzte Ausfahrt Annapolis - Nahostkonferenz unter Erfolgsdruck”
Auch Joschka Fischer blickt in der Montagskolumne bei ZEIT online auf die Chancen für Nahost. Auch die New York Times blickt vorausschauend auf den Gipfel.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass Maryland für einen Wendepunkt in Nahost sorgt. George W. Bush könnte sein Erscheinungsbild auch dramtisch aufhellen.



Dienstag,27 November, 2007 um 11:46 Uhr vormittags
Über die Nahostkonferenz in Annapolis ist immer wieder zu lesen, von ihr sei wenig zu erwarten - und zwar aufgrund der Schwäche der beteiligten Akteure, insbesondere von Mahmut Abbas und seiner Fatah. Aber hatte sich der Weg zur Madrider Friedenskonferenz und zum Friedensprozess von Oslo Anfang der 1990er Jahre nicht auch zu einem Zeitpunkt eröffnet, an dem die Fatah unter Jassir Arafat schwächer war denn je zuvor?
http://martin-hagen.blogspot.com/2007/11/die-schwche-der-fatah-hindernis-oder.html