Neue Saison, neues Glück. In der kommenden Nacht von Dienstag auf Mittwoch deutscher Zeit eröffnen die San Antonio Spurs im heimischen AT&T Center die neue NBA-Saison 2007/2008 gegen die Portland Trail Blazers und beginnen die Jagd auf den vierten Titel in den vergangenen sechs Jahren. Gegen die Trail Blazers sollte der Auftakt kein Problem sein, doch das Team aus Oregon, das in den vergangenen Saisons kaum noch für positive Momente gesorgt hat, hat sich ganz gut verstärkt. Besonderes Augenmerk liegt natürlich auf dem Rookie des Jahres 2007, Brandon Roy. Ob die Blazers allerdings Zach Randolph, der nach New York zu den Knicks getradet wurde, ersetzten können, ist ein weiteres interessantes Momentum.
Ebenfalls in dieser Nacht Los Angeles Lakers gegen die Houston Rockets und “Dallas-Schreck” Goldon State empfängt die Utah Jazz. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag starten dann die Dallas Mavericks in die neue Saison. Man reist nach Cleveland zu den Cavaliers (Premiere live ab 1.00 Uhr mit Markus Krawinkel, hier blogge ich live mit). Ganz interessante Entwicklungen in den letzten Wochen. Die Mavs werden von fast allen Experten keine große Chancen und Überraschungen eingeräumt. Dabei war die Preseason der Mavs ganz ok. Gerade Nowitzki zeigte ein gute Leistung auf recht konstantem Niveau. Die Seattle Supersonics starten bei den Denver Nuggets am Mittwoch in die neue Saison. Und es ist auch gleich die Beweisprobe für den Rookie Jeff Green. Tags darauf geht es weiter zu den Phoenix Suns. Ich habe auf nba.com und bei ESPN mich ein bisschen umgeschaut und musste feststellen, dass zwar viele Steve Nash weiter für einen potentiellen MVP-Kandidaten halten, seine Name aber nur selten in den Mund genommen wird. Scheint wohl eine Selbstverständlichkeit zu sein, dass Nash für dieses Rennen von vorne herein gesetzt ist.
Dallas setzt seine Auswärtsserie am Freitag amerikanischer Zeit dann in Atlanta fort. Die Hawks, in den letzten Jahren stets mit Negativrekorden versehen, haben eine exellente Preseason gespielt. Was früher noch als Punktelieferant galt, ist jetzt, wenn man den Eindrücken glauben darf, ein harte Nuss für alle. Ansonsten ist am Freitag Derby-Time in den USA mit Boston-Washington und den Südwest-Duellen zwischen San Antonio und Sacramento und Phoenix gegen die LA Lakers. Hier kann man dann schon mal die erste Tendenz abschätzen, wer in der Western Conference für einen guten Saisonstart sorgen kann.
Dallas hat am Samstag sein erstes Heimspiel gegen Sacramento, die frisch vom Duell aus San Antonio anreisen. Montag geht es im Texas-Derby gegen die Houston Rockets. Bei den Rockets weiß man auch nie, wie man denn so ist. Dauerhaftes Etablieren in den Playoffs hat man bisher nicht geschafft, insgesamt wirkten die Leistungen zu unkonstant. Kein Wunder ist also die Aussage von Superstart Yao Ming: “Ich habe die Frage nach den Erwartungen schon so oft beantwortet, lasst mich einfach spielen.” Die Träume und Wünsche in Houston werden größer, doch für die Rockets ist es mehr als nötig, die Erwartungen nicht nur auf die Schultern von Yao Ming zu verteilen.
Die deutschen NBA-Fans sehen dann die Boston Celtics am Sonntag gegen die Toronto Raptors (Premiere live ab 20.30 Uhr). Die Celtics sind in aller Munde, kein Tag vergeht, wo die hohen Erwartungen an Boston sehnlichst hervorgehoben werden. Kann mich gar nicht daran erinnern, wann das letzte Mal so ein Hype um die Celtics gemacht wurde. Ich werfe nur mal den Namen Larry Bird in den Raum. Und ganz ehrlich: Ih bin auch sehr gespannt, wie die Celtics in die Saison starten. Schließe mich dem Hype also ein bisschen an. Sonntagabend gibt es übrigens ein weiteres echtes Highlight, leider nicht im deutschen Fernsehen. Die Suns empfangen die Cavaliers - Steve Nash gegen LeBron James. Schde, dass es nur noch so wenig US-Sport Fans in Deutschland gibt. Würde gerne mehr Spiele sehen. Mal sehen, was ab 2008 geschieht.
So, morgen dann noch ein kurzer Ausblick auf die Western Conference und ab 1.00 Uhr dann Cavaliers-Mavericks live gebloggt. Bis dahin
Felix


